Im Laufe der Jahre nistet sich so einiges in jedem Kleiderschrank an, was man schon lange nicht mehr trägt oder aus der Mode gekommen ist. Um vor der nächsten Sommerkollektion etwas Platz zu schaffen, eignet sich der Frühjahr zum Kleiderschrank ausmisten besonders gut. Winterklamotten, die Sie auch in der nächsten Saison tragen möchten, sollten Sie sorgsam in Kisten packen und auf den Speicher oder in den Keller tragen.
Wintersachen einmotten
Besonders gute Kleidungsstücke können Sie zusätzlich auch noch mit einer Plastikfolie umhüllen. Niemals sollten Sie Kleidungsstücke direkt in die Sonne hängen, da sonst bei Langzeiteinwirkung die Farben ausbleichen können. Also, am besten in einen extra dafür vorgesehenen Schrank hängen oder vorsichtig in einer Kiste verstauen. Damit die Kleidung vor Motten geschützt ist, empfiehlt es sich, jeder Kiste ausreichend Mottenkugeln beizulegen. Diese gibt es in der Drogerie zu kaufen. Wer allerdings auf die Chemiekeule verzichten möchte, sollte es mit Lavendel versuchen. Denn den mögen die gefräßigen Insekten auch nicht.
Verkaufen Sie Ihre alten Sachen
Beim Kleiderschrank ausmisten stoßen wir auch immer wieder auf Kleidungsstücke, von denen wir uns gut und gerne trennen können. Hierfür gibt es Möglichkeiten, aus dem aufgetragenen Stück wieder Kapital zu schlagen. Sicherlich können Sie keine Neupreise mehr erzielen, aber so manchem hat der Verkauf seiner alten Kleider zumindest ein Abendessen zu zweit ermöglicht. Hierzu sollten die Kleider allerdings in einem guten Zustand sein. Sie sollten frisch gewaschen und gebügelt sein. Dies erhöht ihren Wert. Für den Wiederverkauf haben Sie in der Regel zwei Möglichkeiten. Entweder Sie versuchen, das Kleidungsstück in einem Auktionshaus im Internet zu verkaufen, oder Sie sammeln jegliche Gegenstände und bieten Sie auf einen Flohmarktstand an.
Bei der ersten Möglichkeit sollten Sie aber darauf achten, dass Sie das Kleidungsstück seinem Zustand gemäß beschreiben. Sie sollten auch auf eventuelle Mängel wie Löcher oder Flecken hinweisen. So vermeiden Sie Rücksendungen der Ware, verärgerte Käufer und Unannehmlichkeiten bei der Bewertung der Transaktion. Bedenken sollten Sie auch, dass Sie für jeden Verkauf eine Gebühr und einen Prozentsatz des Verkaufspreises an das Auktionshaus entrichten müssen. Dies schmälert zwar ein wenig Ihren eigenen Gewinn, dennoch kann sich der Verkauf über eine solche Plattform immer noch lohnen. Zumal Sie für diese Art von Geschäft zum Anbieten der Ware das Haus nicht verlassen müssen.
Flohmarkt
Anders ist das bei einer weiteren Alternative, die wir Ihnen vorstellen möchten. Verkaufen Sie Ihre Kleidungstücke doch mal auf dem Flohmarkt. Meistens am Wochenende veranstalten Gemeinden und Bezirke Flohmärkte, auf denen Privatanbieter ihre Waren anbieten können. Auch hier ist eine Standgebühr zu entrichten, wobei diese pauschal berechnet wird, und es völlig egal ist, zu welchen Preisen Sie Ihre Sachen verkaufen. Jeglicher Umsatz ist Ihr Gewinn. Man bedenke aber auch, dass im Vergleich zum Auktionshaus im Internet der Aufwand um ein Vielfaches größer ist.
Kleiderspende, immer eine gute Sache
Kleidungsstücke, die kaputt sind oder sich nicht mehr verkaufen lassen, sollten Sie einer Kleiderspende zukommen lassen. Entweder werden diese dann je nach Zustand recyclet oder an notbedürftige Menschen verschenkt. In beiden Fällen tun Sie ein gutes Werk.