Kleine Teekunde: So erkennen Sie guten Tee

Tee trinken hat eine Jahrtausende alte Tradition. Es gibt verschiedene Arten, aromatisierten und nicht aromatisierten Tee. Die Zubereitung spielt eine entscheidende Rolle, ebenso Faktoren bei der Ernte und die Verarbeitung des Tees. Um mehr zu lernen, ist eine kleine Teekunde nützlich.


Tee ist eines der bekanntesten Getränke der Welt, es wird auf der ganzen Welt getrunken. Jährlich werden etwa drei Millionen Tonnen gefördert. Bereits vor etwa 5.000 Jahren fand Tee das erste Mal schriftlich Erwähnung, doch erst 1610 begann man auch in Europa Tee zu trinken.

Die Arten

  • Tee wird aus den Blättern der Teepflanze hergestellt. Am verbreitetsten ist China-Tee und Assam-Tee. Aus den Sorten entsteht abhängig von der Verarbeitung schwarzer oder grüner Tee. Zudem gibt es aber noch Früchte- und Kräutertee ohne Koffein.
  • Durch die verschiedenen Arten der Fermentation und Trocknung der Blätter entstehen die verschiedenen Sorten Tee, die bekanntesten sind Grüner Tee, Weißer Tee, Oolong und Schwarztee. In Deutschland sind Ceylon, Assam und Darjeeling am bekanntesten. Diese Teesorten sind nach ihren Anbaugebieten benannt, werden mittlerweile aber auch an anderen Orten angebaut.

Teekunde: Aromatisierter Tee und Zubereitung

  • Beim aromatisierten Tee unterscheidet man die Verwendung von natürlichen und naturidentischen Aromen. So wird grüner Tee beispielsweise mit frischen Blüten aromatisiert, dabei entsteht zum Beispiel Rosentee oder Jasmintee. Weitere natürliche Aromen sind verschiedene Fruchtaromen oder Gewürze. Unter naturidentischen Aromen versteht man zum Beispiel Bratapfel oder Schokolade.
  • Für einen guten Tee sollte man stets weiches, das heißt kalkarmes, Wasser verwenden. Statt Leitungswasser kann man auch stilles Mineralwasser benutzen. Man sollte das Wasser stets kochen und nicht nur erhitzen und dann über die Teeblätter, beziehungsweise den Teebeutel gießen. Bei grünem Tee sollte das Wasser vor dem Aufgießen jedoch fünf Minuten abkühlen. Herbere Sorten schwarzen Tees kann man mit Milch und Sahne verfeinern.

Woran erkenne ich guten Tee?

  • Die Ernteperiode, die Anbaulage und die Qualität der Blätter bestimmen die Qualität des Tees. Zudem spielt die Verarbeitung und die Teezubereitung eine Rolle. First Flush ist die erste Ernte im Frühjahr, Second Flush die zweite Ernte im Mai. Unter In Between versteht man die Ernte zwischen diesen beiden Ernten, Autumnal ist die sogenannte Herbstpflückung.
  • Die letzteren beiden sind deutlich günstiger und minderwertiger als First und Second Flush. Die beste Blätterqualität hat ein Tee, wenn er mit Flowery Orange Pekoe vermerkt ist, darauf folgen Orange Pekoe, Pekoe und Souchong.