Auch der Klimawandel hat enormen Einfluss auf die Ausbildung und auf die Ausprägung, sprich auf den Schweregrad von Allergien. Zum einen machen sich immer neue Pflanzen in Deutschland breit, die früher nur in südlicheren Gebieten heimisch waren. Insofern nimmt die Pollenanzahl und Diversität der Arten enorm zu.
Neue Allergene durch Klimawandel
Diese sind prädestiniert neue Allergene darzustellen. Daneben blühen Bäume und Gräser mittlerweile sehr viel länger im Jahr. Durch die Erwärmung fangen viele Gewächse schon im Februar an zu blühen. Die Pollensaison kann sich so bis in den späten Herbst verlängern. Durch diese fast ganzjährige Pollenzeit gibt es kaum noch Erholungspausen für Allergiker.
Exotik kann Allergie fördern
Die Ernährung ist ein neuer Gesichtspunkt, der im Zuge der Globalisierung zu nennen ist. Exotische Lebensmittel aus fernen Ländern können nämlich zu chronisch umweltbeeinflussten Gesundheitsstörungen führen. Der Genuss von exotischen Früchten und Lebensmitteln stellt unser Immunsystem ganz schön auf die Probe, einige Waren können für uns sogar giftig wirken. Ein weiterer Faktor sind Reisen rund um den Globus, Menschen kommen so mit vielen unbekannten Stoffen in Kontakt, die das Immunsystem schnell als Feind ansehen kann.