Knackiges Sommergemüse: Salat

Wer abnehmen will, greift zu ultimativen Sommergemüse Salat. Es gibt zwar leckereres Diät-Food aber kaum eines mit weniger Kalorien.


Besonders Frauen und Vegetariern wird nachgesagt, dass sie Fans des grünen Gemüses seien. Kalorienarm, voller Nährstoffe und wertvolles Antioxidans – das Sommergemüse Salat ist als Basis-Lebensmittel für jeden Speisezettel interessant. Was wirklich in den grünen Blättern steckt, erfahren Sie bei Hilfreich.

Apettitanregende Vorspeise
Das Blattgemüse stammt vermutlich vom „grünen Zaunlattich“ ab und wurde schon vor mehr als 3000 Jahren angebaut. Schon die griechische Liebesgöttin Aphrodite wird in Zusammenhang mit den knackigen Blättern gebracht, wenn auch „nur“ in der Mythologie. Ob auch sie Salat gern als Vorspeise aß, wissen wir nicht, sicher ist jedoch, dass das grüne Gemüse ideal als Appetitanreger geeignet ist. Durch die darin enthaltenen Bitterstoffe wird der Stoffwechsel auf sanfte Weise angeregt, der Magen-Darm-Bereich ist bereit für mehr Nahrung. Als Hauptmahlzeit eignet sich ein Salat allein aber denkbar schlecht, da er überwiegend aus Wasser besteht, gibt er kaum Energie. Auf 100 Gramm kommen gerade mal elf bis 14 Kalorien. Als kleine Vorspeise sind ein paar Blätter in Kombination mit etwas Dressing aber ideal, sie liefern reichlich Vitamine, darunter A, B, C, E und K, Ballaststoffe sowie diverse Mineralien etwa Natrium, Phosphor und Kupfer.

Doch nicht so gesund?
Verschiedene Tests ergeben immer wieder, dass Blattsalate stark mit Pestiziden und Schadstoffen angereichert sind, besonders betroffen sind hierbei die günstigen Treibhaussorten. Generell nimmt Gemüse und Salat mehr Schadstoffe aus Boden und Luft auf als andere Pflanzen, Pestizidrückstände oder Schwermetalle auf dem Feld gelangen so in den ehemals so gesunden Salat. Hinzu kommt, dass Salate meist im Treibhaus gezogen werden, wo sie stark gespritzt und gedüngt werden, um das Wachstum voranzutreiben. Wer gesund essen und leben möchte, sollte frischen Salat nur in der Saison kaufen, also im Zeitraum zwischen Mai und Oktober. Wer auch in den kälteren Monaten auf die grünen Blätter nicht verzichten mag, wählt statt Kopfsalat Feldsalat oder Chicorée, denn die wachsen auch im kalten Deutschland gut auf dem freien Feld.
Auch Bio-Salat kann gefährlich sein, dann nämlich, wenn aus dem Pflanzenstoff Nitrat Nitrit wird. Aus Nitrit entstehen im Körper, in Verbindung mit anderen Nahrungsbestandteilen, krebserregende Nitrosamine.

Vinaigrette, Dressing und Co.
Blattsalat pur ist kaum ein Hochgenuss, erst mit der passenden Untermalung in Form von Dressing oder Vinaigrette entsteht ein Gesamt-Vitamin-Kunstwerk. Zu Kopfsalaten passen milde Dressings gut, herbe Salate werden hingegen durch eine kräftige Marinade perfekt ergänzt. Wer es fettarm möchte, wählt eine selbst angerührte Sauce aus Dick- oder Buttermilch sowie Joghurt oder Quark. Grundsätzlich gilt: Das Dressing erst kurz vor dem Servieren auf den Salat geben, damit der Salat nicht weich und unansehnlich wird

Sortenvielfalt
Sie denken, Salat sei langweilig? Keineswegs, in Deutschland sind rund 50 Sorten erhältlich. Je nach Geschmack kommt das knackige Sommergemüse mal leicht bitter, nussig oder buttrig daher. Zu den bekanntesten und beliebtesten Sorten gehören:

  • Romasalat
  • Raddiccio
  • Lollo Bionda
  • Eichblattsalat
  • Bataviasalat
  • Eisbergsalat
  • Endiviensalat
  • Kopfsalat
  • Rauke oder Rucola
  • Feldsalat