Knips - und das Foto ist da: Digitalkameras

Sie sind praktisch und schon sehr günstig zu haben. Digitalkameras sind mittlerweile so verbreitet, dass sogar jedes Durchschnittshandy mit einer solchen Kamera ausgerüstet ist.


Seitdem die Digitalkameras den Markt überrollt haben, hat sich die Art verändert, wie wir fotografieren: Da wir nicht mehr auf Filme angewiesen sind, machen wir deutlich mehr Fotos. Doch kaum jemand entwickelt mehr all die Bilder, die er auch fotografiert. Stattdessen werden sie einfach auf dem Computer abgespeichert und geraten langsam in Vergessenheit. Doch die Digitalkamera hat auch Vorteile: Fotounfälle wie verwackelte Bilder machen nun nichts mehr aus – schließlich kann man gleich nach dem Abdrücken überprüfen, wie das Bild geworden ist.

Immer billiger, immer besser
Die erste Digitalkamera war bereits 1976 im Handel, den Massenmarkt konnte sie jedoch erst im neuen Jahrtausend erobern, da von da an die Geräte immer billiger wurden. Die Digitalkameras werden nämlich so schnell weiterentwickelt, dass neue Geräte bereits nach ein paar Monaten veraltet sind – dadurch werden diese nicht mehr topaktuellen Modelle schnell billiger. Mittlerweile hat sich die Digitalkamera schon so weit durchgesetzt, dass fast jeder eine eigene Kamera hat – und wenn sie nur im Mobiltelefon integriert ist. In neueren Handymodellen stecken sogar schon Kameras mit fünf bis acht Megapixeln.

Selbst geknipst, selbst entwickelt
Mithilfe von Tintenstrahldruckern kann man seine Fotos selbst ausdrucken. Wer mag, kann sie jedoch auch beim Fotografen oder in der Drogerie entwickeln lassen. Für besonders Eilige gibt es sogar spezielle Expressmaschinen. Hier schließt man den Speicher oder den USB-Stick mit den gewünschten Fotos an, wählt die Bilder aus und diese werden sofort gedruckt. Dieser Service ist aber etwas teurer, als wenn die Daten zum Entwickeln eingeschickt werden.
Mit ein bisschen Ahnung und dem richtigen Programm kann man Fotos vor dem Entwickeln sogar noch bearbeiten. Mit einigen Klicks hat man zum Beispiel im Nu rote Augen entfernt, die Kontraste verschärft oder die Farbsättigung verändert. An der Kamera selbst hat man oft die Möglichkeit das Bild auf schwarzweiß, sepia, oder ähnliches zu stellen, selbst günstige Modelle können bereits kleine Filme drehen.

Digitalkamera kaufen: Worauf achten?
Schon für unter 100 Euro gibt es heutzutage Digitalkameras zu kaufen. Doch man kann auch locker das Zehnfache oder mehr ausgeben. Abhängig davon, wieviel man bereit ist, zu zahlen und was man mit der Kamera vorhat, gibt es eine riesige Auswahl an Kameras. Für Schnappschüsse reichen günstige Kameras aber auf jeden Fall aus. Einige Dinge sollte man beim Kauf jedoch beachten:

    Zoom: Der digitale Zoom ist unwichtig, der optische Zoom ist entscheidend
    Pixel: Je mehr Pixel die Kamera hat. desto besser lässt sich das Bild später vergrößern
    Objektiv: Je größer, desto besser
    ISO-Wert: Je höher der ISO-Wert, desto besser werden die Fotos im Dunkeln, da sich dann die Belichtungszeit verkürzt
    Shake-reduction-system: Dieses System verhindert, dass die Bilder verwackeln