Kochen für Babys

Kochen für Babys? Das ist kein Ding der Unmöglichkeit. Sie sollten aber darauf achten, bei den Speisen keine Gewürze zu verwenden. Denn Babys haben sehr empfindliche Geschmacksnerven


Kochen für Babys? Warum nicht? Wenn Sie sich entschlossen haben, Ihrem Baby ausschließlich selbst gekochte Nahrung zukommen zu lassen, sollten Sie einige Dinge beachten. Zu Beginn sollten möglichst einfache Gerichte mit nur wenigen Zutaten gekocht werden, denn so werden mögliche Unverträglichkeiten ausgeschlossen und die empfindlichen Geschmacksnerven des Kindes geschont. Eltern müssen keine Angst vor Wiederholungen im Speiseplan haben, denn Kleinkinder stellen noch keine hohe Anforderungen an ihr Essen.

Püriert und ohne Gewürze
Auf keinen Fall dürfen Sie ihrem Kind eine Portion des Familienessens geben, denn diese enthält viel zu viele Gewürze und Zusatzstoffe, mit denen das Verdauungssystem Ihres Kindes noch überfordert sein wird. Einfache Gerichte, die auch Ihrem Baby schmecken werden, sind schnell zubereitet. Da Säuglinge noch nicht kauen können, müssen nach dem Kochen sämtliche Mahlzeiten püriert werden, sodass eine breiartige Konsistenz entsteht. Bei Gemüsebreien empfiehlt es sich, immer einen Schuss qualitativ hochwertiges Öl hinzuzugeben, damit die Nährstoffe gut aufgenommen werden können. Rapsöl eignet sich hervorragend für einen bekömmlichen Babybrei.
 
Für den großen Hunger vorkochen
Wenn Sie beim Kochen für Babys Geld sparen möchten, sollten Sie große Mengen Gemüse und Fleisch zubereiten und diese im Anschluss in kleinen Portionen einfrieren. Hierzu konserviert man Gemüse in Tiefkühlbeuteln und Fleisch in Eiswürfelbehältern. Kartoffeln hingegen eignen sich nicht zum Tiefkühlen, da die durch niedrige Temperaturen freigesetzte Stärke dafür sorgt, dass die Erdäpfel einen ungewohnt süßlichen Geschmack annehmen. Die eingefrorenen Zutaten sind mehrere Monate im Tiefkühlfach haltbar, der fertige Brei noch etwa ein bis zwei Monate. Im Kühlschrank allerdings hält sich der Brei nur einen Tag. Der fertige Babybrei darf maximal einmal aufgewärmt werden, denn Keime vermehren sich sehr schnell.