Komplikationen bei der Geburt - das müssen Sie wissen

Komplikationen bei der Geburt können auch dann auftreten, wenn bei den Vorsorgeuntersuchungen keine Auffälligkeiten festgestellt wurden


Die Geburt eines Kindes ist im Leben jedes Elternpaares eines der schönsten und einschneidenden Erlebnisse. Den Moment, wenn man sein Kind nach der Geburt zum ersten Mal in den Armen hält, wird niemand vergessen. Doch vom Einsetzen der Wehen bis zu diesem Moment kann viel passieren, denn Komplikationen bei der Geburt sind nicht selten.

Komplikationen bei der Geburt – Was kann passieren?
Komplikationen bei der Geburt können bei jeder Frau auftreten, auch wenn bei den Vorsorgeterminen alles in Ordnung schien. So kann es beispielsweise passieren, dass sich die Nabelschnur um den Hals des Kindes wickelt, während dieses in den Geburtskanal rutscht. Wird dies nicht rechtzeitig erkannt, kann es dadurch zum Ersticken des Kindes kommen. Des Weiteren kann es passieren, dass das Kind nicht genug Kraft hat, um die Strapazen einer natürlichen Geburt durchzustehen. Dies macht sich dadurch bemerkbar, dass die Herztöne des Kindes am CTG immer schwächer werden. In einem derartigen Fall ist höchste Eile geboten und in der Regel wird sofort ein Not-Kaiserschnitt veranlasst. Außerdem kann es passieren, dass das Köpfchen des Kindes im Becken stecken bleibt und die Kurve durch den Geburtskanal nicht passieren kann. Auch in diesem Fall wird in der Regel sofort ein Kaiserschnitt eingeleitet, um das Wohl von Mutter und Kind nicht zu gefährden.

Komplikationen bei der Geburt – Ruhe bewahren
Auch wenn Komplikationen bei der Geburt auftreten, sollte man Ruhe bewahren. Für das Personal auf der Entbindungsstation sind derartige Vorfälle Routine und sie wissen genau, was sie zu tun haben. Wie auch während der gesamten Schwangerschaft merkt das Kind auch bei der Geburt, wie es der Mutter geht. Selbstverständlich macht man sich Sorgen um das Wohl des Kindes, aber dennoch sollte man ruhig bleiben und nicht in Panik verfallen. Dadurch würde auch das Kind in Aufregung geraten, was der Gesundheit des Ungeborenen nur schaden würde. Es ist wichtig, dass man sich auf eine ruhige und gleichmäßige Atmung konzentriert und die Nerven behält. Durch das CTG kann das Kind während der Geburt bestens überwacht werden, sodass Hebammen und Ärzte umgehend alle notwendigen Schritte einleiten können.