Kontaktallergie

Bei der Kontaktallergie handelt es sich um eine allergische Reaktion, die durch Direktkontakt mit einem bestimmten Stoff ausgelöst wird. Die weit verbreitete Nickelallergie ist eine Kontaktallergie.


Eine Kontaktallergie kann vielerlei Auslöser haben, sie gehört zur Typ-III-Reaktion und kann sich daher auch bis zu 72 Stunden nach Allergenkontakt bemerkbar machen. Die häufigste Kontaktallergie ist die Nickelallergie. Aber auch andere Metalle, Maler- und Friseurartikel sowie Kosmetika, Wasch- und Putzmittel, Textilien, Chemikalien und Pflanzen können Ausschläge und starke Hautreaktionen auslösen. Nach Kontakt mit dem Allergen weist die Haut rote Flächen, Knötchen und/oder Blasen auf. Neben den kosmetischen Einschränkungen der betroffenen Hautstellen jucken diese sehr stark, kratzen verschlimmert natürlich das Hautbild weiter. Es kann auch zu Nässen und Verkrusten der betroffenen Hautstellen kommen, wenn der Kontakt zum Allergen nicht unterbrochen wird. Diese Symptome müssen sich aber nicht nur in dem Bereich des Kontaktes mit dem Allergen befinden, sie weiten sich gern über die Stelle hinaus aus. Sehr häufiges Waschen und starkes Schwitzen begünstigt hier die Neigung zu einer derartigen allergischen Reaktion. Auch hier gilt es, die zuständigen Stoffe von der Haut fernzuhalten. Allergiefreier Schmuck ist zum Beispiel Titan oder Edelstahl. Es gibt auch sanfte Reinigungsmittel und Kosmetika. Wird man Tag täglich mit den Allergenen, beispielsweise berufsbedingt, konfrontiert, ist manchmal sogar ein Berufswechsel erforderlich.