Kontaktlinsen Probleme - schnell gelöst durch richtiges Austesten

Kontaktlinsen werden in hart und weich unterschieden. Die harten können dabei 12 - 24 Stunden getragen werden und brauchen eine gründlichere Pflege. Welche Kontaktlinsen Probleme auslösen können erfahren Sie hier.


Weiche und harte Kontaktlinsen

Kontaktlinsen werden in zwei Kategorien unterschieden, weiche und harte Linsen. Die formstabilen Linsen sind je nach Produkt zwölf bis 24 Stunden verwendbar und haben eine aufwändigere Pflege nötig als weiche Haftschalen. Diese gibt es in verschiedenen Haltbarkeitsstufen, die sich in die Tageslinse, die Monatslinse und die Jahreslinse unterscheiden. Zwar sind beide Varianten heute für jede Sehstärke geeignet, doch verringert sich mit der harten Linse die Gefahr des Austrocknens und das damit unangenehme Gefühl der auf dem Auge haftenden Linse. Die formstabile Kontaktlinse schwimmt auf dem Film der natürlichen Tränenflüssigkeit und beeinträchtigt somit die Nährstoffversorgung im Auge nicht. Außerdem kann sie kompliziertere Sehfehler, z.B. eine Hornhautverkrümmung, ausgleichen. Allerdings sind sie im Gegensatz zu weichen Linsen anfälliger für Schmutzpartikel. Weiche Haftschalen versprechen einen besseren Tragekomfort und das Auge gewöhnt sich schneller an den hilfreichen Fremdkörper. Weiche Linsen sind in der Regel größer und passen sich durch ihre Flexibilität der Hornhautform an. Man sollte das eigene Auge entscheiden lassen, welche Linsenart man letztendlich bevorzugt. Hier geht probieren über informieren.

 

Austrocknen der Schleimhäute
Vor allem in geschlossenen Räumen treten oft Kontaktlinsen Probleme auf. Die kaum vorhandene Luftzirkulation trocknet die Schleimhäute aus und beeinträchtigt die Beweglichkeit der Linsen. Die Kontaktlinse kratzt im Auge oder haftet zu fest auf der Augenoberfläche, was Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen kann. Wer ohne ein zusätzliches Hilfsmittel auskommen möchte, sollte einfach mal ordentlich durchlüften. Auch das bloße Blinzeln oder die Augen für eine kurze Zeit geschlossen halten, kann Abhilfe schaffen und Kontaktlinsen Probleme verhindern. Denn der Lidschlag benetzt die Augenoberfläche mit dem wichtigen Flüssigkeitsschutzfilm. Andererseits gibt es verschiedene fluide Vitaminpräparate, die den Flüssigkeitsverlust im Auge ausgleichen. Selbst einige Reinigungsprodukte lassen sich als Augentropfen verwenden. Doch hier ist Vorsicht geboten. Sie sollten auf jeden Fall Ihren Optiker oder Augenarzt fragen, ob das Reinigungsmittel, dass Sie verwenden, dafür geeignet ist und bei Anwendung keine bleibenden Schäden hinterlässt.

 

Vorsicht bei Reinigungsprodukten

Doch auch bei den zahlreichen Reinigungsprodukte für Kontaktlinsen sollte man sein eigenes Auge auf die Verträglichkeit hin prüfen. Die genaue Beachtung der Anwendungsanleitung ist ein Muss, denn selbst sich ähnelnde Mittel können verschiedene Einwirkzeiten haben. Beachtet man diese nicht, kann das schmerzhafte Irritationen hervorrufen. Deshalb ist es auch für einen Kontaktlinsenträger immer ratsam, eine Ersatzbrille dabei zu haben.