Kopfschuppen - Haare sollten seltener gewaschen werden

Wenn man Kopfschuppen hat, sollte unbedingt ein Arzt die genaue Ursache festlegen. Gründe für diese Erkrankung können Verdauungsstörungen, seelische Belastungen oder Stress sein


Wer an Kopfschuppen leidet, verstärkt das Problem oft selbst, in dem er die Haare zu oft wäscht oder aggressive Schuppen-Shampoos benutzt. Schuppen sind keine Krankheit, machen sich aber unangenehm auf der Kleidung bemerkbar. Schuppen sind Teile von abgestorbenen Hautzellen und eine ganz normale Erscheinung. Es kann aber vorkommen, dass infolge eines überdurchschnittlichen Wachstums der Hautzellen die Schuppenbildung deutlich zunimmt.

Ursachen

Die Ursachen können vielfältig sein, von Verdauungsstörungen über seelische Belastungen bis hin zu Stress. Es ist ratsam, dass ein Arzt die eigentliche Ursache feststellt. Wer zu Schuppen neigt, sollte den Kopf nur ein- bis zweimal pro Woche mit lauwarmem Wasser waschen. Je heißer und kalkhaltiger das Wasser ist, desto mehr Schuppen können sich bilden. Ist das Wasser sehr hart, greifen Betroffene besser auf destilliertes oder stark entmineralisiertes Wasser zurück. Experten raten außerdem davon ab, ständig ein Schuppen-Shampoo zu verwenden. Es könnte die unter den Schuppen liegende Hautschicht weiter irritieren. Falls die Betroffenen doch nicht auf das Spezialwaschmittel verzichten wollen, sollten sie dann zumindest zum zweiten Shampoonieren ein mildes Baby-Mittel benutzen.

Behandlung

Empfehlenswert ist ab und zu eine Kopfhaut-Packung mit Olivenöl, die über Nacht einwirkt. Man kann die schuppenden Stellen auch mit einem Kamm freilegen, um die erkrankte Haut mit einer medizinischen Basis-Salbe zu behandeln. Die Haare sollten außerdem nicht geföhnt werden, da die warme Luft die Haut austrocknet. Auch sollte auf eine Langhaarfrisur verzichtet werden,da die Kopfhaut Licht und Luft braucht.

Zur Behandlung von Kopfschuppen eignen sich Mittel mit natürlichen Kräuteressenzen wie Brennnesseln, Rosmarin und Birkenblätter, die für ihre positive Wirkung bekannt sind. Zusätzlich kann Apfelessig das Kopfhautjucken stark verringern. In die Kopfhaut eingerieben kann es die Haut kräftigen und ihr neue Spannkraft verleihen. Aloe Vera ist bekannt für seine beruhigenden Eigenschaften.Im Shampoo ist es ein möglicherweise wirkungsvoller Zusatz. Ein weiteres selbst relativ unkompliziert herstellbares Hausmittel funktioniert so: Haare und Kopfhaut werden mit Erdnussöl eingerieben. Das Öl muss eine Weile einwirken, dann wird der Saft einer frischen Zitrone ebenfalls in das Haar einmassiert. Nach einer weiteren kurzen Einwirkzeit kann die Mischung mit einem milden Shampoo entfernt werden.