Korkböden verlegen - so geht's

Korkböden verlegen ist in den letzten Jahren zu einer beliebten Alternative zu Parkett und Laminat geworden. Denn kaum ein Boden vereint soviele positive Aspekte in einem Belag.


Korkböden verlegen bietet viele Vorteile. Er ist fußwarm und wirkt, entgegen zu Laminat und weist eine hohe Dämmqualität auf, womit sich Heizkosten im nicht unerheblichen Teil sparen lassen. Gerade für Hausstauballergiker eignet sich Korkbodenbelag, da dieser Hausstaubmilben keinerlei Lebensraum bietet. Ein weiterer Aspekt, der für Korkboden spricht, ist die nachgiebige Form des Bodens. So bilden sich durch Möbel verursachte Dellen zurück und hinterlassen keine Spuren.

Verklebt oder schwimmend verlegt – der Untergrund entscheidet mit

  • Bei unebenen Untergründen, auf denen nicht entfernbare Klebereste von alten Fußbodenbelägen haften, muss der Korkboden schwimmend verlegt werden. Dies bedeutet, dass die einzelnen Korkplatten nicht mit dem Untergrund mit Kleber verbunden, sondern aufgelegt werden.
  • Diese Variante ist bedeutend einfacher als die Verklebung. Die Korkplatten sind mit Nut und Feder bestückt, sodass die Verlegeweise der der Laminatverlegung ähnelt. Die einzelnen Fliesen werden an der Verbindungsstelle eingeklinkt und halten somit fest zusammen.
  • Zudem ist schwimmend zu verlegender Kork bereits mit Dämmmaterial versehen, welches an der Unterseite der Korkplatten haftet. Eine verklebte Verlegung bedeutet, dass jede Platte fest mit dem Untergrund verbunden wird.
  • Hierzu wird auf der Rückseite des Korks ein spezieller Kleber aufgetragen. Diese Variante eignet sich besonders in Verbindung mit Fußbodenheizungen.
  • Voraussetzung für das Korkböden verlegen ist, dass in einer Ecke des Raumes begonnen wird. So wird Korkplatte neben Korkplatte gesetzt und, je nach Verlegevariante, eingeklickt oder verklebt.
  • Bei der letzten Korkplatte in einer Reihe wird genau ausgemessen, wie groß der Abstand zur Wand ist. Von der Länge werden circa 10 Millimeter abgezogen.
  • Diese Fuge stellt die sogenannte Dehnfuge da und ist unabkömmlich, damit sich der Boden, sobald er seine Restfeuchte verliert, nicht aufwölbt.

Pflege und Nachbehandlung des Korkbodens

  • Das Korkböden verlegen ist nicht in jedem Fall abgeschlossen, sobald die letzte Fliese auf dem Boden liegt. Bei Rohkorkböden muss anschließend eine Versiegelung erfolgen.
  • Hier wird wahlweise Öl in den Boden eingerieben, welches die Beschaffenheit des Korks hervorhebt. Eine strapazierfähigere Variante ist die Versiegelung. Hierzu wird ein elastischer Lack sorgfältig aufgetragen.