Korrekturlesen der Diplomarbeit - worauf achten?

Beim Korrekturlesen der Diplomarbeit sollte ganz besonders darauf geachtet werden, ob die Formvorschriften auch eingehalten wurden.


Das Korrekturlesen der Diplomarbeit ist der letzte Schritt vor dem Druck, wenn hier Fehler nicht gesehen werden, ist es in der Regel für eine Änderung zu spät. Es gibt für die Diplomarbeit bestimmte Formvorschriften, die einzuhalten sind, Rechtschreibfehler werden von den meisten Professoren, gerade in den naturwissenschaftlichen Fächern, aber auch bei den Wirtschaftswissenschaftlern, den Pädagogen und den Juristen eher toleriert – was nicht heißt, dass auf Rechtschreibung kein Wert gelegt wird.

Die Diplomarbeit – der letzte Schritt zum Titel

  • Zum Abschluss eines Studiums muss oft eine Diplomarbeit geschrieben werden. Für sie gibt es bestimmte Formvorschriften, die, wenn Fehler vorhanden sind, beim Korrekturlesen der Diplomarbeit leicht änderbar sind. Anders sieht es mit dem Inhalt aus, wurden hier schwerwiegende Fehler gemacht, ist es in der Regel für Korrekturen zu spät. Grundsätzlich gilt, je sorgfältiger beim Erstellen der Abschlussarbeit gearbeitet wurden, desto geringer ist der Aufwand bei der nachträglichen Überprüfung.
  • Die meisten Studenten sind mit ihrer Diplomarbeit erst kurz vor dem Abgabetermin fertig, in der Hektik werden gerne Fehler übersehen. Da kaum mehr ein Student ohne Computer arbeitet, stellt die Rechtschreibprüfung das geringste Problem dar, anders sieht es mit den Formatierungen aus. So mancher PC führt ein ungewolltes Eigenleben, sodass Fußnoten verschwinden, die Schriftgröße plötzlich am Anfang der Arbeit eine andere als am Ende ist, Tabellenformate sich verselbstständigen und vieles mehr. Auch wenn der Inhalt ausschlaggebend sein sollte, legen die meisten Professoren dennoch sehr viel Wert auf das äußere Erscheinungsbild, deshalb ist es sinnvoll beim Korrekturlesen der Diplomarbeit diese Kleinigkeiten auf keinen Fall zu vernachlässigen.

Tipps für das Korrekturlesen der Diplomarbeit

  • Die meisten Studenten lesen ihre Diplomarbeit am Computer nochmals durch, was nicht nur bequem ist, da Fehler sofort verbessert werden können, sondern auch Material spart – doch am Bildschirm werden deutlich mehr Fehler übersehen als bei einem Ausdruck. Die simpelste Methode, eine möglichst fehlerfreie Arbeit abzugeben, ist das Korrekturlesen der Diplomarbeit als ausgedrucktes Dokument, mit dem Rotstift in der Hand. Neben Formatierungsfehlern fallen verrutschte Fußnoten sehr schnell auf, genauso wie ungünstige Tabellenformate oder schlecht dargestellt Formeln, auch verrutschte Seitenzahlen oder Ähnliches sind meist erst auf dem Papier erkennbar.
  • Neben einer Rechtschreibprüfung sollte vor dem Ausdruck auf jeden Fall eine Plagiatsprüfung erfolgt sein, denn auch wenn das Plagiat unwissentlich erstellt wurde, wird die Diplomarbeit mit abgeschriebenen Stellen, die nicht als Zitat gekennzeichnet sind, für nichtig erklärt. Es gibt Programme, die solche Arbeiten online auf Plagiate prüfen oder auf dem Computer vorinstalliert werden müssen. Sinnvollerweise sollten sich mehrere Studenten zusammentun, um ein solches Programm zu erwerben, das spart Kosten – alternativ kann die Plagiatsprüfung auch bei einem Lektorat gegen Kostenerstattung erfolgen.