Kosmetikprodukte - das Dekor für die Haut

Schminktipps, Kometikprodukte oder Haarpflege bilden nur einen kleinen Teil der Informationen, die in der Rubrik Kosmetik eingesehen werden können.


Kosmetikprodukte dienen der Körper- und Schönheitspflege. Cremes, Salben und Schminke werden zur Erhaltung, Pflege und Verschönerung der Haut verwendet. Doch vor allem behandelt man das Gesicht mit Make-Up, Lippenstift und Eyerliner, um beispielsweise durchzechte Nächte sowie den Alterungsprozess unsichtbar zu machen. Die Kosmetik-Herstellung bedient sich Pflanzen, Tieren und Chemikalien.

 

Da insbesondere Tierschützer seit Jahren gegen die Misshandlung von Versuchstieren vorgehen, gibt es zur Erleichterung des Gewissens die sogenannte „kontrollierte Naturkosmetik“. In Deutschland wird die Kosmetik-Herstellung zusätzlich durch eine Kosmetikverordnung überprüft.

Die Haut pflegen
Trotzdem kann es immer wieder zu Unverträglichkeiten und Hautreizungen kommen. Achten Sie deshalb stets auf die ausgewiesenen Inhaltsstoffe und das Haltbarkeitsdatum des Präparats. Kosmetikprodukte selbst herzustellen ist besonders bei Pflegeprodukten angesagt. Verschiedene Hautcremes, Shampoos oder Seifen können mit einfachen Lebensmitteln wie Honig, Zitrone oder Kleie und diversen Zusatzstoffen aus der Apotheke selbst zusammengestellt werden. Hier kann das Produkt dem eigenem Hauttyp angepasst werden und ist zudem billiger als der Gang in die Drogerie.

 
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Was steht mir?
Bei der dekorativen Kosmetik sollten Sie nicht jeden Trend mitmachen. Die richtige Typberatung bei einer Kosmetikerin lohnt sich weitaus mehr als ein innovativ angepriesenes und teures Produkt. Bevor Sie aussehen, als wären Sie in einen Farbeimer gefallen, sollte Ihr Bewusstsein für den eigenen Typ geweckt werden. Welche Farben stehen mir, wie kann ich mich altersgemäß schminken und was für ein Make-Up lege ich im Büro beziehungsweise im Nachtleben auf?

Frühere Kosmetik
Schon im alten Ägypten legte man sehr viel Wert auf das äußere Erscheinungsbild. Hier kann man praktisch vom Ursprung der Kosmetik sprechen. Öle, Fette und Duftstoffe gehörten zur täglichen Anwendung. Farben wurde besonders bei dem Augen-Make Up verwendet, welches aus zermörserten Pflanzen entstand. Reinlichkeitsvorschriften gehörten zum Alltag, doch diese verschwanden Jahrhunderte später. Im Barock und Rokoko wurde fast ausschließlich mit Puder gearbeitet. Schneeweiße Gesichter waren modern, doch leider nicht das Abschminken. Die hervorgerufenen Hautunreinheiten wurden geradewegs wieder übertüncht und ein schlechter Geruch fand keine Dusche, sondern eine weitere Duftnote. Besonders an europäischen Höfen stank es zum Himmel. Heute hat die Reinlichkeit ihren Stellenwert zurück und die vielfältigen Kosmetikprodukte erlauben jedem seine individuelle Körper- und Schönheitspflege.