Kosten einer Teilprothese

Je nach Art der Ausgestaltung der Teilprothese ergeben sich unterschiedliche Kosten. Diese kann zwischen 300 und 400 Euro kosten und gehört zur Regelversorgung der Gesetzlichen Krankenkassen.


Es existieren viele verschiedene Formen von Teilprothesen. Diese Unterschiede beziehen sich beispielsweise auf die Art der Verankerung, auf das verwendete Material und auf die Herstellungsweise. Zusätzlich dazu kann naturgemäß das individuelle Modell stark unterschiedlich ausfallen, je nachdem, wo welche Zähne fehlen und welche noch erhalten sind. Auch hierbei kann der Aufwand, den besonders das Zahnlabor betreiben muss, variieren. Entsprechend verhält es sich mit den für eine Teilprothese anfallenden Kosten.
 

Preise variieren
Grundsätzlich ist herausnehmbarer Zahnersatz in der Summe meist wesentlich günstiger als fester. Dies hängt in der Regel damit zusammen, dass der Aufwand für das Anfertigen wesentlich geringer ausfällt. Die preiswerteste Möglichkeit bildet hierbei meist die Modellgussprothese. Sie stellt auch die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkasse dar, anhand der sich der Festzuschuss bemisst. Die Preise bewegen sich hier meist im Bereich von 300 bis 400 Euro, je nach individuellem Aufwand kann der Betrag auch höher oder geringer ausfallen. Für Modelle, die aus zwei Teilen bestehen – wie Geschiebe- oder Teleskopprothesen – muss jedoch meist mit weitaus höheren Kosten gerechnet werden. Häufig erreichen diese den vierstelligen Bereich.

Heil- und Kostenplan für die Teilprothese
Wie für Zahnersatz im Allgemeinen, gilt auch hier: Vor Beginn der Behandlung sollte man sich in jedem Fall einen Heil- und Kostenplan vom Zahnarzt aufstellen lassen. Dieser bietet alle Informationen über die Schritte der Therapie, verwendete Materialien und vor allem die zu erwartende finanzielle Belastung. Zahlt die gesetzliche Kasse einen Beitrag, so ist er obligatorisch. Aber auch, wenn dies nicht der Fall ist – bei einigen Versorgungsarten gilt die Behandlung unter Umständen als Privatleistung – sollte man dies zur besseren Kostenkontrolle anfordern. Geld sparen lässt sich mit dem sogenannten Bonusheft. Wurde dies in der Vergangenheit regelmäßig geführt, so erhöht sich der Prozentsatz dessen, was die Kasse dazuzahlt.

(Stand August 2008)