Kosten für Goldimplantate

Die Kosten für Goldimplantate sind starken Schwankungen unterworfen, denn Gold ist ein bewährtes Zahlungsmittel und wird auch als Wertanlage eingesetzt. Es sind Kosten bis zu 3.000 Euro möglich.


Gold ist ein Stoff, der sich durch stärkere Schwankungen im Wert auszeichnet, als dies häufig der Fall ist. Denn es gilt auch als Zahlungsmittel und Wertanlage. Entsprechend kann auch der Preis für Goldimplantate variieren, denn auch er richtet sich nach dem jeweiligen Edelmetallkurs. Je nachdem, wie viel ein Gramm Gold auf dem Weltmarkt kostet und wie viel benötigt wird, kann sich dies mehr oder weniger auf den letztendlichen Preis des Implantats auswirken. Da jedoch grundsätzlich Legierungen zum Einsatz kommen – Reingold wäre für diese Zwecke zu weich – ist der Goldkurs in der Regel kein wesentlicher Faktor.

Kosten variieren
Neben dieser spezifischen Einflussgröße auf den Preis eines Implantats, gibt es weitere, die im Grunde für die meisten anderen Zahnersatzarten auch zutreffen. Denn ein einheitlicher Preis lässt sich weder für diese noch für die künstlichen Zahnwurzeln angeben. Zum Einen spielt der individuelle Zustand des Gebisses eine Rolle. Je nachdem, wie viel Platz überbrückt werden muss und wie viel Aufwand und Material dadurch beansprucht wird, gibt es hier Unterschiede. Des Weiteren können die Kosten im Zahnlabor abweichen. Daher kann es lohnend sein, den behandelnden Zahnarzt zu bitten, ein günstigeres Labor mit der Herstellung der Implantate zu beauftragen. So kann unter Umständen Geld gespart werden.
 
Festzuschuss der Krankenkasse
Abgesehen von dem Festzuschuss, den die gesetzliche Krankenkasse unter Umständen zahlt, ist der weitaus größte Teil vom Patienten selbst zu tragen. Goldimplantate sind in der Praxis nicht mehr sehr gebräuchlich. Abhängig ist der Preis vom Goldanteil und dem Material, dass in der Legierung verwendet wird. Zu den Kosten für das Implantat müssen immer auch diejenigen hinzuaddiert werden, die für den Aufsatz anfallen. Die gesamte Behandlung mit dem Zahnersatz kann mit etwa 1.000 bis 3.000 Euro zu Buche schlagen.