Krämpfe im Oberschenkel: Ursachen und Behandlung

Krämpfe im Oberschenkel entstehen durch das ungewollte Zusammenziehen eines Muskels und verursachen starke Schmerzen.


Wenn sich ein Muskel ungewollt zusammenzieht, entsteht ein Muskelkrampf, der sehr starke Schmerzen verursachen kann. Meistens treten diese Krämpfe im Oberschenkel und im Schlaf auf. Der Muskelkrampf wird durch Überanstrengung und einem Mangel an Magnesium ausgelöst. Häufig können auch zu wenig Natriumchlorid (Kochsalz) oder ein Flüssigkeitsmangel der Auslöser dieser Krämpfe sein. Auch zu enge Schuhe oder Strümpfe sowie Krampfadern oder Kälte können Krämpfe verursachen.

Symptome und Behandlung von Muskelkrämpfen

  • Krämpfe im Oberschenkel erkennen Sie sofort am heftigen und plötzlich auftretenden Schmerz. Außerdem sind die Muskeln verhärtet und man kann den Oberschenkel schwer bewegen. Sobald die Krämpfe im Oberschenkel auftreten, müssen Sie in der Bewegung innehalten. Versuchen Sie anschließend, den verkrampften Muskel zu strecken und den Oberschenkel durch Ausstrecken des Beines zu dehnen. Achten Sie darauf, dass Sie den Muskel langsam strecken und auf keinen Fall schnell bewegen, da Sie sonst das Risiko eines Muskelrisses eingehen. 
  • Auch eine Massage kann gegen Krämpfe im Oberschenkel helfen. Nach Möglichkeit sollten Sie diese von einer zweiten Person durchführen lassen, da es alleine sehr schwierig sein kann. Streichen Sie den Muskel, beginnend am äußersten Muskelende, in Richtung zum Herzen. Das Benutzen von Massageöl lässt die Hände sanft gleiten. Führen Sie die Massage etwa fünf bis zehn Minuten aus.

So können Sie Krämpfen vorbeugen

  • Zum Vorbeugen von Muskelkrämpfen hilft zum Beispiel das Trinken von Lavendelblütentee vor dem Schlafengehen. Übergießen Sie dazu einen gehäuften Esslöffel Lavendelblüten mit kochendem Wasser und lassen Sie ihn acht Minuten lang zugedeckt ziehen. Achten Sie beim Sport treiben immer darauf, dass Sie genügend trinken und Magnesium zuführen. Es empfiehlt sich eine tägliche Zufuhr von 300 Milligramm Magnesium.
  • Wenn Sie häufig unter Muskelkrämpfen leiden und diese auch im Schlaf oder Ruhezustand entstehen, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Um Krämpfe im Oberschenkel zu vermeiden, hilft es weiterhin, wenn Sie den Oberschenkel täglich dehnen und trainieren. Auch Stress kann sich negativ auf Ihre Muskeln auswirken. Dagegen können Entspannungstechniken, wie die Muskelentspannung nach Jakobsen helfen.