Krankenkasse Zuschuss für eine Zirkonbrücke

Der Zuschuss der Krankenkasse für eine Zirkonbrücke können nicht pauschal genannt werden, da dieser von vielen verschiedenen Faktoren abhängig ist. Er ist unter anderem davon abhängig, wieviele Zahnlücken überbrückt werden sollen.


Brücken kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn ein oder bis zu vier Zähne im Gebissfolge fehlen. Trifft diese Diagnose zu, so kommt meist die sogenannte Befundklasse 2 zum Tragen. Die Zuschüsse der Krankenkasse zu Zahnersatz sind seit 2005 in diesen Einteilungen genau festgelegt. Das bedeutet, dass es zunächst unerheblich ist, für welche Versorgungsform sich der Patient entscheidet oder ob er auf ein höherwertiges Material zurückgreift. Der Festzuschuss richtet sich lediglich nach dem Befund.
 
Krankenkasse Zuschuss
Aus diesem Grunde entspricht der Festzuschuss, der für eine Zirkonbrücke von der Kasse gezahlt wird, auch dem Festzuschuss anderer Brückenarten, wenn der Befund entsprechend ist. Im Frontzahnbereich fließt in aller Regel ein höherer Betrag, denn hier erfordert die expositionierte Stellung eine andere optische Qualität für das Wohlbefinden des Patienten. Im sichtbaren Zahnbereich – innerhalb einer bestimmten Grenze – kann unter Umständen eine Kombination von Befunden erfolgen und zusätzlich zum Festzuschuss für den Zahnersatz ein Festzuschuss für eine teilweise Verblendung erstattet werden. Der Zuschuss der Krankenkasse ist auch davon abhängig, wie viele Glieder die Brücke haben muss, das heißt, wie viele Lücken im Gebiss überbrückt werden müssen und ob sich zwischendurch noch ein natürlicher Zahn befindet. All diese Situationen finden sich entsprechend in den Befundklassen wieder, neben denen ein bestimmter Festzuschuss nachgelesen werden kann.

Zuschuss für Zirkonbrücke kann variieren
Dementsprechend kann ein Zuschuss von etwa 280 Euro – dies trifft zu bei einem fehlenden Zahn, der von Zähnen begrenzt ist – bis hin zu etwa 400 Euro – bei vier fehlenden Zähnen im Frontzahnbereich – von Seiten der gesetzlichen Krankenkasse gezahlt werden. Es sind jedoch auch höhere oder niedrigere Beträge möglich. Entscheidend ist der Befund oder die entsprechende Kombination verschiedener Befunde.
Der Eigenanteil, den der Patient zu tragen hat, lässt sich durch den Nachweis einer regelmäßigen Vorsorge im Bezug auf die Zähne weiter senken. War man in den letzten fünf oder zehn Jahren mindestens jährlich einmal zur Prophylaxeuntersuchung beim Zahnarzt und hat sich diese im sogenannten Bonusheft dokumentieren lassen, so steigt der gezahlte Festzuschuss um 20 bzw. 30 Prozent. Grundlegend für eine Beteiligung der GKV an den Kosten ist in jedem Fall ein vorher eingereichter Heil- und Kostenplan.

(Stand August 2008)