Krankheiten bei Tomaten vorbeugen - Tipps für Gärtner

Tomaten sind empfindliche Gewächse – für einen optimalen Ertrag, muss der Gärtner bereits im Vorfeld drohenden Krankheiten bei Tomaten vorbeugen.


Wer in seinem Gärten oder auf dem Balkon Tomaten züchtet, stellt sich immer wieder die Frage: Wie den Krankheiten bei Tomaten vorbeugen? Es gibt ein paar Grundregeln, die bestimmte Krankheiten im Vorfeld schon verhindern können. Ist die Pflanze bereits befallen, hängt es von der Art der Erkrankung ab, was getan werden kann.

 

Krankheiten bei Tomaten vorbeugen - Grundsätzliches

  • Wer seine eigenen Tomaten essen möchte, sollte bestimmten Krankheiten bei Tomaten vorbeugen. Dazu zählen neben Pilzen auch Schädlinge, die die Pflanze schwächen respektive so stark schädigen, dass sie stirbt.

 

  • Tomaten sind empfindlich, was Feuchtigkeit betrifft, sie faulen sehr leicht. Um einen optimalen Ertrag zu erzielen, benötigt die Pflanze eine gut Pflege. Dazu gehört neben regelmäßiger Düngung auch, dass sie zwar ausreichend, aber nicht zu viel gegossen wird.

 

  • Die gefürchteten typischen Pilze, die nicht nur die Früchte verderben, sondern auch die Pflanze langsam aber sicher absterben lassen, sind an den schwarzen Flecken auf der Frucht erkennbar.

 

  • Die Ursache liegt in den meisten Fällen an einem falschen Standort. Tomaten sollten vor starkem Regen ebenso geschützt sein, wie vor zu starker Sonne. Optimal sind sie unter einem Dach untergebracht, wo sie sowohl die Morgen- als auch die Abendsonne bekommen, vor der brennenden Mittagshitze aber geschützt sind. Tomaten sollten auch nicht permanent im Schatten stehen. Die Wahl des richtigen Standorts kann Krankheiten bei Tomaten vorbeugen.

 

Ungezieferbefall bei Tomaten

  • Tomatenpflanzen bekommen sehr leicht Spinnmilben oder Läuse. Auch hier kann der Gärtner den Krankheiten bei Tomaten vorbeugen, indem er sich an bestimmte Regeln hält.

 

  • Spinnmilben treten sehr oft bei Pflanzen auf, die unregelmäßig gegossen werden. Gerade Tomaten mögen es nicht, wenn sie mal sehr nass, dann wieder extrem trocken gehalten werden, um danach wieder ein Fußbad zu bekommen. Ein gewisses Gleichmaß verhindert den Befall mit diesem stark schädigenden Ungeziefer.

 

  • Auch der Befall mit Läusen hängt oftmals mit dem Gießen zusammen. Ist die Pflanze bereits erkrankt, hilft bei einem geringen Befall abwaschen, bei einem starken Befall muss die Pflanze inklusive der Erde in der Mülltonne – auf keinen Fall auf dem Kompost – entsorgt werden.

 

  • Da es sich um eine Lebensmittelpflanze handelt, ist von einem Einsatz der üblichen Gifte bei Ungezieferbefall in jedem Fall abzuraten.