Krebs - Entstehung, Erkennung und Krebstherapie

Krebstumore können sich in jedem Organ befinden und sich dann durch Metastasen im Körper verbreiten. Die Heilungschancen bei einer Krebstherapie hängen vom Stadium und der Art des Krebs ab


Krebs wird oftmals als die Geißel der Menschheit bezeichnet. Abhängig vom Stadium und der Art des Krebses beträgt die Heilungsrate aller Krebserkrankungen zurzeit 30 bis 40 Prozent. Tumore können jedes Organ im Körper befallen und sich durch Metastasen ausbreiten. Zu den Hauptursachen einer Krebserkrankungen zählen Nikotin-Konsum, erbliche Veranlagungen und Infektionen. Auch chemische Stoffe aus Industrieabfällen können der Auslöser sein. Im Alter nimmt die Häufigkeit von Krebserkrankungen zu. Bisher wurden hundert verschiedene Krebserkrankungen festgestellt. Die verbreitetsten Karzinombildungen unterscheiden sich geschlechtsspezifisch. Laut Statistiken erkranken Männer am häufigsten an der Prostata, während bei Frauen oftmals die Brustdrüsen befallen werden. Darauf folgen Darmkrebs- und Lungenkrebserkrankungen.

Krebsvorsorge rettet Leben
Die frühzeitige Erkennung von Tumoren birgt die höchste Heilungschance, deshalb sind Krebsvorsorgeuntersuchungen (ab einem bestimmt Alter) nicht zu ignorieren. Der Krebs wächst zwar anfänglich nur in einem Organ, breitet sich aber über die Lymphgefäße und später auch über Blutgefäße im ganzen Körper aus. Haben sich erst einmal Metastasen gebildet, wird es weitaus schwieriger, eine vollständige Heilung herbeizuführen.

Krebstherapie und alternative Methoden
Für die Krebserkrankung eröffnen sich verschiedene Behandlungsmethoden und alternative Heilmethoden. Doch die operative Tumorentfernung ist nur der erste Schritt im Heilungsprozess. Die Nachsorge besteht aus einer medikamentösen Behandlung (Verabreichung von Zytostatika) und meist auch einer Chemo- oder Strahlentherapie. Diese Therapien werden auch bei Patienten angewandt, bei denen eine Operation zum Beispiel durch eine weitläufige Streuung des Krebs nicht durchführbar ist. Zieht man der Schulmedizin alternative Heilmethoden wie die Naturheilkunde hinzu, entsteht eine umfangreiche und sich gegenseitig unterstützende Komplementärmedizin. Durch diese Kombination kann eine psychische Stärkung und Schmerz- beziehungsweise Symptomlinderung beim Patienten erreicht werden. Dabei sollte dem Erkrankten aber immer bewußt sein, dass es derzeit keine bestätigte Alternative zur schulmedizinischen Heilung gibt.