Anhänger von ungesunder Ernährung wie Hotdogs, Burgern und Bratwürstchen, die sich häufig zwischendurch in der Mittagspause oder am Abend dem Fast-Food-Genuss hingeben, erhöhen ihr Risiko auf eine Bauchspeicheldrüsenkrebs-Erkrankung um fast 70 Prozent. Zu diesem erschreckendem Ergebnis kam vor vier Jahren eine US-Studie des Krebsforschungszentrums der Universität von Hawaii.
Bearbeitungstechnik hat Schuld
Auslöser für das drastisch erhöhte Krebsrisiko ist weder das im Fast Food enthaltene Cholesterin noch das Fett selbst. Entscheidend ist die Bearbeitungstechnik des Fast Foods aufgrund der Anteile an rotem Fleisch. Zu rotem Fleisch zählen üblicherweise Erzeugnisse aus Schwein, Rind und Lamm. Während des industriellen Verarbeitungsprozesses der Fleischwaren entstehen schädliche Substanzen. Chemische Reaktionen während der Verarbeitungsphase begünstigen die Bildung von Substanzen wie polyzyklischen, aromatischen Kohlenwasserstoffen und heterozyklischen Aminen. Diese sind für das erhöhte Krebsrisiko maßgeblich verantwortlich. Gesundheitsbewusste Verbraucher sollten daher den Verzehr industriell verarbeiteten roten Fleisches einschränken und lieber zu Fisch und Geflügel greifen. Produkte wie Burger und Hotdogs müssen nun deswegen nicht gänzlich gestrichen werden. Wer einmal im Monat zu Fast Food greift, setzt damit nicht gleich seine Gesundheit aufs Spiel. Die Leckereien aus dem Imbiss um die Ecke sollten jedoch nur in Maßen verzehrt werden, da sie zu dem erhöhten Krebsrisiko auch Kalorienbomben sind.
Vorsicht Verpackung!
Neben dem Fast Food selbst sind zudem viele Fast-Food-Verpackungen mit Vorsicht zu genießen. Die Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) deckte auf, dass ein Großteil der Verpackungen mit schädlichen Fluorchemikalien beschichtet ist. Die Chemikalien werden über die darin verpackten Nahrungsmittel aufgenommen und gelangen so auch in den menschlichen Organismus.
Krebsrisiko Pommes frites
Sogar leckere Pommes frites sind nicht ganz ohne Krebsrisiko. Stiftung Warentest hat bei einer Untersuchung in verschiedenen Imbissbuden und Fast-Food-Ketten aufgedeckt, dass die Pommes zum Teil den Krebsauslöser Acrylamid enthalten. Gute Testergebnisse erzielten Pommes frites aus dem Automaten, die zu einem guten Nährwert vergleichsweise wenig Fett aufwiesen.
Orangensaft hilft
Wer zu seinem Hotdog ein Glas Orangensaft trinkt und auf Coca Cola verzichtet, tut seinem Körper etwas Gutes. Das im Orangensaft enthaltene Vitamin C neutralisiert zellschädigende, freie Radikale. Somit wird auch ein kleiner Beitrag zum Schutz vor Krebs geleistet.