Küchenirrtum No. 1: Nudeln kochen nur in bereits siedendem Wasser?

Nudeln kochen kann so einfach sein, währen da nicht die lästigen Küchenmythen


Jeder kennt sicherlich etliche Regeln von echten Italienern, wie man perfekte Nudeln kochen will. Und diese Regeln sind so fest und unverrückbar, wie die beharrliche Meinung der Italiener, die besten Spaghetti auf der Welt zu machen. Echte und geschmacklich perfekte Nudeln gelingen demnach nur, wenn sie erst in das Wasser gegeben werden, wenn dieses bereits kocht. Und auf gar keinen Fall darf ein Deckel darauf gesetzt werden! Mit Entsetzen werden Italiener feststellen, dass der Großteil von uns Nicht-Italienern es so machen, wie sie gerade lustig sind und in der Regel gelingen Nudeln dennoch – wenn man sie nicht zu lange Kochen lässt.
Warum aber sind die italienischen Gourmets so überzeugt davon? Ganz einfach, weil es einmal Tradition ist und das ist einem Gesetz gleich, vor allem in Sachen Nahrungszubereitung. Außerdem hatte es früher, beziehungsweise hat es bis heute, unter bestimmten Voraussetzungen, seine Berechtigung. Diese Regel trifft nämlich auf frisch zubereitete Nudeln zu und nicht auf die getrocknete Variante, wie wir sie kennen und verwenden.

Die hier vorgestellten Küchenmythen sind Ludger Fischers Büchern Kleines Lexikon der Küchenirrtümer und Noch mehr Küchenirrtümer entnommen.