Küchenirrtum No. 10: Mit Plastikkorken kann der Wein nicht atmen

Für Weinkenner und solche, die sich dafür halten, ist ein Wein mit einem Plastikkorken ein No go!


Traditionell kennen wir ihn so und Qualitätsweine haben immer einen. Die Rede ist von einem Korken aus Kork. Dieser ist notwendig für eine gute Weinqualität. Korken aus Plastik oder gar Drehverschlüsse dichten dagegen einen Wein komplett vom Sauerstoff und er kann nicht „atmen“. Eine Todsünde für Weinkenner und -genießer. Es stimmt sogar! Plastikkorken und Drehverschluss dichten hundertprozentig ab und der Korken dagegen nicht.

Der Flaschenverschluss hat jedoch keine Auswirkung auf die Qualität, solange alles richtig gelagert wird. Hierin liegt der Knackpunkt. Mit echtem Kork verschlossene Weine müssen liegend gelagert werden, damit der Korken immer befeuchtet wird und so elastisch bleibt. Geschieht dies nicht, kommt Sauerstoff an den Wein und er wird schnell ungenießbar. Bei Weinen, die mit Drehverschluss oder Plastikkorken verschlossen sind, kann die Lagerung normal im Stehen erfolgen. „Atmen“ muss der Wein in der Flasche dagegen nicht.

Die hier vorgestellten Küchenmythen sind Ludger Fischers Büchern Kleines Lexikon der Küchenirrtümer und Noch mehr Küchenirrtümer entnommen.