Küchentipps: Richtig kochen leicht gemacht

In der Küche gibt es unendlich viele Tricks und Kniffe, mit denen Sie Zeit und Geld sparen können. Außerdem können Sie so das richtig Kochen lernen


Beim Kochen lernt man nie aus. Manches lernt man aus Erfahrung – auf andere Sachen würde man von allein nie kommen. Dabei sparen manche Tricks und Kniffe viel Zeit und Geld – man muss sie nur kennen.

Kochen und Backen: Kleine Kniffe
Der absolute Klassiker passiert schon mal: Sie haben die Suppe versalzen. Verzeifeln müssen Sie jedoch nicht. Kochen Sie einfach eine Kartoffel oder auch eine Backpflaume mit – sie saugen beide überschüssiges Salz auf. Aber auch für jeden anderen Bereich in der Küche gibt es den entsprechenden Kniff. Spritzer beim Braten kann man zum Beispiel vermeiden, indem man ein wenig Salz in die Pfanne gibt. Milch brennt nicht an, wenn man den Topf mit ein wenig Wasser benetzt und sie kocht nicht so schnell über, wenn man den Topfrand mit Butter einschmiert. Eier lassen sich ganz einfach mithilfe eines Trichters trennen – das Eiweiß läuft herunter, das Eigelb bleibt oben.

Richtig Lebensmittel einkaufen
Beim Einkaufen geht es los: Nehmen Sie alle Produkte von hinten aus den Regalen – diese sind immer länger haltbar. Außerdem sollte man sich nicht davon täuschen lassen, dass Markenprodukte scheinbar nur etwas teurer sind als Hausmarken – oft ist bei den Markenartikeln deutlich weniger drin. Deswegen sollte man immer den Kilopreis vergleichen. Um günstige Produkte zu erwischen, sollte man immer gucken, was unten und oben in den Regalen steht – oft sind hier deutlich günstigere Artikel zu finden als auf Augenhöhe.

Nichts wegschmeißen – Vorräte anlegen
Ordentlich sparen lässt sich mit einem Gefrierschrank. Sie haben einen Blechkuchen gebacken, wollen aber nicht den ganzen Kuchen verspeisen? Dann frieren Sie sich einzelne Portionen ein, wickeln sie diese in Frischhaltefolie. In der Mikrowelle oder im Backofen können Sie den Kuchen dann aufwärmen – so schmeckt er fast wie frischgebacken – und Sie können sich den Gang zum Bäcker sparen. Generell lässt sich fast alles einfrieren. Sie haben Saftreste, zum Beispiel Orangensaft oder den exotischeren Cranberrysaft? Frieren Sie diese in Eiswürfelbehälter ein. Wenn Sie die bunten Eiswürfel in den Sekt geben, haben Sie einen einfachen aber eindrucksvollen Aperitif, aber auch um ein Mineralwasser aufzupeppen, eignen sich die Eiswürfel aus Saft. Auch Kaffeereste eignen sich hervorragend zum Einfrieren. So verwässert man sich beim nächsten Eiskaffee nicht sein Getränk, sondern kann den vollen Kaffeegeschmack genießen.
Selbst Weinreste kann man problemlos einfrieren – und beim Kochen zum Beispiel für das Verfeinern einer Sauce verwenden.