Kündigung eines Darlehens

Bei einer Darlehenskündigung stehendem Kreditnehmer und der Bank gewisse Rechte zu. Hier können sie nach lesen, welche das sind


Sowohl Darlehensnehmer als auch Kreditinstitute sind unter Umständen dazu berechtigt, einen Darlehensvertrag zu kündigen. Hier unterscheidet man zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen Kündigung.
Bei einem Darlehen mit festem Zinssatz kann der Darlehensnehmer eine ordentliche Kündigung mit einer Frist von einem Monat zum Ende der Zinsbindung vornehmen. Darlehen mit Zinsbindung, die grundpfandrechtlich abgesichert sind haben eine Kündigungssperrfrist von sechs Monaten und eine Kündigungsfrist von drei Monaten.
Darlehen mit variablem Zinssatz kann der Kreditnehmer jederzeit mit einer dreimonatigen Frist kündigen.
 
Außerordentliche Kündigungen werden von den Darlehensgebern durchgeführt, wenn der Kreditnehmer nicht mehr in der Lage ist, seinen Zahlungen nach zukommen. Sinkt der Wert der Immobilie erheblich, kann das Kreditinstitut ebenfalls außerordentlich kündigen. In beiden Fällen ist dies fristlos möglich.
Der Darlehensnehmer kann außerordentlich kündigen, wenn er sein Objekt verkaufen möchte. Der Gesetzgeber hat hierfür Berechnungsvorschriften für die vom Darlehensnehmer zu zahlenden Vorfälligkeitsentschädigungen festgelegt.