Kündigung wenn Chef im Urlaub - was Sie beachten müssen

Wenn der Chef im Urlaub ist und man kündigen möchte, gibt es Folgendes einzuhalten: Kündigungsfrist beachten und schriftliches Einschreiben verschicken!


Der Chef befindet sich im Urlaub, jedoch möchte man gerade dann kündigen. Stellt dies ein Problem für den Arbeitnehmer dar? Als Arbeitnehmer sollte man sich einwenig mit den Rechten und Pflichten eines Arbeitsverhältnisses auskennen, besonders bei einer Kündigung wenn Chef im Urlaub ist. Schließlich ist man an vertragliche Regeln gebunden und sollte die Formalitäten kennen. Die gute Nachricht schon einmal vorweg: Ja, man kann kündigen, selbst wenn der Chef im Urlaub ist.

Kündigungsgründe

  • Für eine gewollte Kündigung wenn Chef im Urlaub ist , seitens des Arbeitnehmers, kann es unterschiedliche Gründe geben. Unzufriedenheit mit dem Arbeitgeber oder den Kollegen, ungerechte Bezahlung, weder Spaß noch Motivation an der Arbeit oder auch andere persönliche Gründe wie Mobbing oder zu wenig Anerkennung für die geleistete Arbeit können auslösende Faktoren für eine Kündigung sein.

Was gilt es zu beachten?

  • Eine Kündigung muss in erster Linie fristgerecht eingereicht werden. Die Kündigungsfrist findet man im Arbeitsvertrag und beträgt gewöhnlich vier Wochen, sprich, man hat die Möglichkeit, das Arbeitsverhältnis zum 15ten oder zum Ende des Kalendermonats zu kündigen. Eine Kündigung wenn Chef im Urlaub ist, kann also nicht sofort vollzogen werden, sondern benötigt seine Zeit.
  • Man sollte daher die Kündigung so früh wie möglich an die Geschäftsadresse zustellen und mit korrektem Datum versehen. Des Weiteren ist eine Kündigung empfangsbedürftig. Man muss also sicher stellen, dass der berechtigte Empfänger die Kündigung auch erhält. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten.
  • Zum einen kann man die Kündigung per Einwurf-Einschreiben abschicken oder per Einschreiben mit Rückschein. Beim Einwurf-Einschreiben handelt es sich hierbei um einen Nachweis, den man von der Post erhält und die die Zustellung bestätigt.
  • Der Nachweis ist wichtig, um bestätigen zu können, dass man fristgerecht gekündigt hat (also vier Wochen vorher) und dass die Kündigung abgeschickt wurde. Jedoch ist trotz aller Formalität die Eingangsbestätigung seitens des Chefs nicht abgesichert. Und falls der Chef nicht bestätigt, dass er die Kündigung erhalten hat, kann es problematisch und die Kündigung als ungültig angesehen werden.
  • Besser ist deswegen das Einschreiben mit Rückschein. Die Kündigung wird dem Arbeitgeber oder dem Bevollmächtigten gegen Original-Unterschrift zugestellt und man erhält einen Nachlieferungs-Beleg. Man kann somit nachweisen, dass die Firma die Kündigung erhalten hat.
  • Eine Kündigung wenn Chef im Urlaub ist, ist in jedem Falle möglich. Es empfiehlt sich zusätzlich, beim stellvertretenden Chef die Bezahlung von verbliebenen restlichen Überstunden gleich mitzuverlangen.