Kunstrasen für den Garten: Vor- und Nachteile

Kunstrasen für den Garten kommt immer mehr in Mode und ist längst nicht mehr nur für verschiedene Sportplätze erhältlich.


Wurde Kunstrasen früher meist auf unterschiedlichen Sportplätzen verwendet, zum Beispiel für Fußball und Tennis, haben auch die Privatleute den Kunstrasen für den Garten entdeckt. Dieser Rasen, der aus Kunststoff besteht, sollte nicht überall den Naturrasen ersetzen.

Vorteile
Ein wesentlicher Vorteil vom Kunstrasen für den Garten ist, dass er pflegeleichter ist. So muss dieser nicht gemäht werden. Zudem ist der Gehkomfort höher als beim Naturrasen und ist der Boden darunter uneben, kann er sehr gut ausgeglichen werden. Er ist strapazierfähiger und geht nicht so leicht kaputt, weswegen er ursprünglich auf stark beanspruchten Sportplätzen eingesetzt wurde. Wer gerne eine andere Farbe als grün für seinen Rasen haben möchte, kann ihn zum Beispiel auch in blau oder grau kaufen. Auch das Bewässern des Rasens im Sommer fällt weg. Unkraut entfernen und regelmäßiges Düngen ist hier ebenfalls überflüssig. Bei schlechter Witterung ist der Naturrasen wesentlich empfindlicher als der künstliche. Im Gegensatz zum natürlichen Rasen wird hier kein Maulwurf seinen Haufen bilden. Seine kräftige Farbe verliert der Kunstrasen nie, auch nicht im Hochsommer. Auch Abdrücke, zum Beispiel durch einen Swimmingpool, sind ausgeschlossen. Für Allergiker, die unter Heuschnupfen leiden, ist diese pollenfreie Alternative zum Naturrasen eine Wohltat. Je nach Verwendungszweck und Wunsch lässt sich die Faserlänge des Kunstrasens aussuchen. Wesentlich entscheidend für den Kunstrasen für den Garten ist, dass dieser in den letzten Jahren von der Optik her immer stärker an seinem Vorbild, dem Naturrasen heran rückte.

Nachteile
Im Gegensatz zu Naturrasen ist Kunstrasen relativ teuer. Außerdem fehlt der typische Geruch des Grases, der für einige Menschen wichtig ist, denn der Garten dient uns auch zur Erholung. Kommen Gartenabfälle oder anderer Dreck auf den künstlichen Rasen, muss dieser entfernt werden, da dieser sonst immer zu sehen ist. Auch das Grillen ist wesentlich schwieriger, da der Kunstrasen unschöne Brandflecke durch herumfliegende Asche oder herunter gefallene Kohle bekommen kann. Er ist aber nur schwer entflammbar. Fällt man auf Kunstrasen hin, kann es zu einer Schürfwunde kommen, besonders bei älteren Modellen, da diese noch fester sind, als die heutigen. Während der Naturrasen bei guter Pflege eine unbegrenzte Lebensdauer hat, ist diese bei Kunstrasen für den Garten auf ungefähr zehn bis 15 Jahre begrenzt.