Kunststofffassade - Vor- und Nachteile

Die Kunststofffassade ist eine leichte, wetterfeste und wartungsfreie Fassadenverkleidung für jedes Gebäude mit einer einfachen Montage.


Schützen Sie mit einer Kunststofffassade ihr Gebäude. Denn die Fassade ist der schützende Mantel des Gebäudes und jeder Witterung ausgesetzt. Sie hält Sonne, Sturm, Regen und Schnee ab. Dadurch entstehende Schäden mindern den Wert Ihres Gebäudes und die Bausubstanz wird herabgesetzt. Feuchte Wände, die Einlass für Frost und Kälte bieten und Wärme nach außen ableiten, Schimmel, Stockflecken oder Risse sind die Resultate. Dadurch entsteht ein gesundheitsgefährdendes Raumklima und die Energiekosten steigen.

Was ist eine Kunststofffassade?

  • Sie ist eine Fassadenverkleidung, die an einem Neu- oder Altbau erfolgen kann. Und wird in unterschiedlichen Farben, Strukturen, Optiken und Materialzusammensetzungen angeboten. So findet jeder für seine Fassade das passende Fassadensystem.
  • Der verwendete Kunststoff ist schlag- und verwerfungsfest. Die Verkleidung kann aber auch aus einem Gemisch aus Kunststoff und Holz oder aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehen. Auch ist sie aus asbestfreiem Zement mit Zellulose- und Synthetikfasern erhältlich. Durch die verwendeten Materialien sind diese Fassadensysteme leicht.

Wodurch zeichnet sich eine Kunststofffassade aus?

  • Die verkleidete Kunststofffassade muss im Anschluss nicht mehr gestrichen werden, ist leicht zu reinigen und wartungsfrei. Sie ist besonders witterungsbeständig und hält Temperaturschwankungen von minus 20 bis plus 60 Grad Celsius aus. Einige Modelle sind darüber hinaus auch seeluft- und termitenbeständig. Vom Hersteller wird eine zeitlich begrenzte Garantie auf das Material gegeben.
  • Die Kunststofffassade kann nicht aufquellen, reißen und verrotten. Allerdings muss bei der Montage eine mögliche Materialausdehnung beachtet werden. Ohne Wärmedämmung ist es nur eine hinterlüftete Fassade. Eine zusätzlich angebrachte Dämmung kann zur Energiekosteneinsparung beitragen. Bei der Montage müssen die Unterkonstruktionsabstände beachtet werden, denn diese unterscheiden sich von den einzelnen Anbietern. Dabei ist eine rissüberbrückende Montage möglich.
  • Die meisten Fassadensysteme lassen sich nur waagerecht auf einer senkrechten Unterkonstruktion montieren. Einzelne Systeme können auch senkrecht oder zur Verkleidung von Dachüberständen, Gesimsen und Unteransichten angebracht werden. Die Fassade wird von unten nach oben befestigt und beginnt mit einer Starterleiste. Sockelplatten sind nicht für alle Kunststofffassaden erhältlich.
  • Ein umfangreiches Zubehörprogramm an Innen- und Außenecken, Fensterprofilen, Stoßverbindungen und Abschlussleisten wird angeboten. Die Montage erfolgt schnell und problemlos mit handelsüblichen Werkzeugen und ist in jeder Jahreszeit möglich. Die verschiedenen Kunststofffassaden können entweder nur mit einem Trennschleifer oder auch mit einer starken Schere oder Stichsäge zugeschnitten werden.