Kunststoffschwimmbecken: Vorteile und Pflege

Dank der großen Auswahl an Formen und kinderleichter Pflege wird ein Kunststoffschwimmbecken zum Sommertreffpunkt für die ganze Familie.


An einem heißen Sommertag verspricht ein Bad im hauseigenen Pool angenehme Abkühlung. Seit einigen Jahren werden Kunststoffschwimmbecken immer beliebter. Nicht nur die Vielfalt an Formen und Größen gibt dabei den Ausschlag, sondern auch der leichte Einbau und die hervorragenden Pflegeeigenschaften. Kunststoffschwimmbecken lassen sich exakt auf die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten abstimmen. Egal ob eckig, rund, oval oder frei geformt, nahezu alles ist möglich. Sogar Stufen, Sitzblöcke oder umlaufende Ränder, welche Beckenrandsteine überflüssig machen, lassen sich direkt einplanen. Viele Anbieter bieten dazu individuelle Zubehörteile wie Gegenstromanlagen, Bodengeysire oder Sprudeldüsen an. Neben den einfacheren Ausführungen aus Polypropylen sind neue Kunststoffschwimmbecken, aus glasfaserverstärkten Materialien, auf dem Vormarsch. Sie zeichnen sich durch eine außerordentliche Robustheit und hohe Lebensdauer gegenüber den einfacheren Becken aus. Einige der besten Anbieter aus Deutschland und Italien sind dabei Polyfaser, Jenpol sowie Pool & Reku. Sie bieten 10 Jahre Garantie auf die Dichtheit ihrer Schwimmbecken.

Ausführungen
Kunststoffschwimmbecken sind in hellen Blau- und Türkistönen oder in Weiß erhältlich. Die Schwimmbecken besitzen zwar eine hohe Lichtechtheit, jedoch können Blautöne, im Laufe der Jahre leicht verblassen. Das liegt an den verwendeten, gesundheitlich unbedenklichen, Farbpigmenten. Auf die Stabilität der Becken hat das aber keine Auswirkungen. Die Innenseite der Becken ist extrem glatt und daher sehr leicht zu reinigen. Allerdings sollten Sie darauf achten, rutschfeste Stufen zu wählen! Bevor das Becken das erste Mal mit Wasser befüllt wird, empfiehlt sich die gründliche Einreibung der Wände mit einem Algenvernichter. Das verschafft Ihnen lange Zeit Ruhe vor diesem lästigen Problem. Auch ein gut gewählter Standort hilft die Algenbildung gering zu halten.

Pflege
Der Standort Ihres Kunststoffschwimmbeckens entscheidet mit über den Pflegeaufwand für Ihren Pool. Möglichst nicht zu dicht an Laubbäumen planen. Einzelne herabgefallene Blätter lassen sich mit einem Köcher leicht manuell entfernen. Für kristallklares Wasser ist stattdessen eine Filteranlage notwendig. Ein Sandfilter benötigt die wöchentliche Zugabe von Flockungsmittel um die kolloidalen Verunreinigungen zu binden, die sonst eine Trübung des Wassers verursachen würden. Auch der Einsatz einer Rollabdeckung macht sich bezahlt um grobe Verschmutzungen fernzuhalten.

Desinfektion
Gewöhnlich wird die Wasserdesinfektion mittels Chlortabletten durchgeführt. Eine sanftere Methode ist die Desinfektion mit Sauerstoff. Das erfordert zwar mehr Aufmerksamkeit, ist aber bedeutend sanfter zu Haut und Haaren. Spezielle Sauerstoff Testgeräte und Dosierhilfen erleichtern dabei das Vorgehen und vermeiden Bleichschäden an Ihrem Kunststoffschwimmbecken.