Die Feuerzangenbowle ist uns allen als Filmtitel ein Begriff. Sicherlich erinnern auch Sie sich noch an Pfeiffer mit dem F und an den Spaß, den Hans Rühmann als Pennäler verbreitet hatte. All dies hatte mit einem Kupferkessel für Feuerzangenbowle und einer fröhlichen Männerrunde seinen Anfang genommen, denn diese Art der Bowle war über Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg ein beliebtes Getränk für die kalten Tage.
Feuerzangenbowle heute
Dieses herrliche Wintergetränk ist noch immer nicht aus der Mode gekommen. Im Gegenteil, gerade in der heutigen Zeit, in der wo viele Menschen wieder einen Kamin oder einen gemütlichen Kachelofen besitzen, hat die traditionelle Feuerzangenbowle eine Renaissance verdient. Denn nirgendwo sieht ein Kupferkessel für Feuerzangenbowle besser aus, als vor einem gemütlich prasselnden Kamin. Laden Sie Ihre Freunde zum nächsten Sylvester Abend doch einmal zu einer solch besonderen Party ein und wenn Sie wollen, können Sie sich ja die lange Wartezeit auf Mitternacht mit dem berühmten Film zum Getränk verkürzen.
Rezeptidee
Es gibt viele Bowlen Rezepte, doch ohne den brennenden Zuckerhut ist eine echte Feuerzangenbowle nicht vorstellbar.
Das traditionelle Rezept besteht für acht Personen aus zwei Litern Rotwein, zum Beispiel einem süffigen Spätburgunder, 500 Milliliter Orangensaft, je einer unbehandelten Orange und einer unbehandelten Zitrone, einer Zimtstange und einem Säckchen mit sechs Gewürznelken und vier Sternanis.
Diese Mischung füllen Sie in Ihren Kupferkessel für Feuerzangenbowle. Kein anderes Gefäß ist dafür so gut geeignet. Dann kommt die Zange, die einen Zuckerhut festhält und über den Kupferkessel gelegt wird. Beträufeln Sie den Zucker mit erwärmtem Rum. Dann geben Sie ein wenig Rum in eine Schöpfkelle und zünden diesen mit einem langen Streichholz an. Der brennende Rum wird über den Zuckerhut gegossen. Er legt sich auf die Bowlenmischung und brennt auf deren Oberfläche weiter. Jetzt haben Sie eine richtige Feuerzangenbowle.
Im Laufe des Abends gießen Sie den restlichen Rum immer wieder über die Kelle und den Zuckerhut in die Bowle. Achtung, schütten Sie den starken Alkohol niemals direkt aus der Flasche ins Feuer. Halten Sie die Rumflasche grundsätzlich immer von den Flammen fern.