Kupfermünzen reinigen - so wirds gemacht

Wer seine Kupfermünzen reinigen möchte, sollte immer daran denken, dass ein zu gründliches Vorgehen eher schaden als nützen kann.


Die geläufigsten Umlaufmünzen werden aus Kupfer hergestellt. Grund dafür sind die guten Lagerungseigenschaften dieses Materials. Meist sind es die kleinen Zahlungsmittel, wie der heutige europäische oder amerikanische Cent, früher war es der Pfennig, die aus Kupfer bestehen. Für Sammler mögen seltene Kupfermünzen interessant sein, für andere ist es der alte Glückspfennig, der schon seit Ewigkeiten mit herumgetragen wird. Trotz aller guten Eigenschaften können auch diese Münzen anlaufen, verschmutzen oder Grünspan ansetzen. Wer seine Kupfermünzen reinigen möchte, sollte bedenken, ob es sich dabei um ein Sammlerstück handelt, denn da ist bei der Behandlung Vorsicht angesagt.

Patina liefert den Beweis für das Alter eines Objekts

  • Sammler seltener Stücke sollten beim Kupfermünzen reinigen vorsichtig sein. Denn der Wert kann durch eine zu übertriebene Behandlung sinken. Jede Reinigung kann Spuren hinterlassen, und erkennbar gesäuberte Münzen verlieren an Originalität. Wichtig ist zunächst die Frage, welche Art von Verunreinigung vorliegt. Frische Fingerabdrücke sind noch das geringste Problem. Sie können mit einem Lappen und etwas Spülmittel abgerieben werden.
  • Spülen Sie die Münze anschließend mit klarem Wasser ab und trocknen Sie sie sehr sorgfältig. Alte Fingerabdrücke lassen sich auf diese Art nicht mehr entfernen. Hier empfiehlt sich ein Kupferbad, das bei einem Münzhändler erworben werden kann. Der kann auch am besten individuelle Beratung zur richtigen Pflege geben. Ähnlich verhält es sich, wenn Sie Kupfermünzen reinigen wollen, die angelaufen oder von Grünspan befallen sind.

Den Glückspfennig wieder zum Leuchten bringen

  • Selbst wenn Sie Kupfermünzen reinigen wollen, die nur als Dekoobjekte zum Einsatz kommen, ist ein wenig Sorgfalt angesagt. In diesem Fall kann jedoch auf das teure Kupferbad verzichtet werden. Stattdessen helfen Hausmittel wie Essig oder Zitronensäure.
  • Füllen Sie die Flüssigkeit in ein flaches Porzellan- oder Glasgefäß und tauchen die Münzen darin ein. Nach ein paar Minuten herausnehmen. Anschließend tauchen Sie die Münzen in ein Schälchen mit Seifenlauge. Zum Schluss werden sie gründlich gewässert und mit einem Lappen vollständig getrocknet. Wichtig ist, dass die Münzen nicht zu lange in dem Bad liegen, denn dann kann die Säure das Material angreifen. Sollte die erste Behandlung noch nicht ausgereicht haben, dann wiederholen Sie den Vorgang.