Kurioses - Handyweitwurf und Co.

In der Rubirk Kurioses darf natürlich die Handyweitwurf Meisterschaft nicht fehlen. Der Finne Ville Piippo hält hierbei den Rekord von knapp 83 Metern.


Neben banalen Fakten und Techniktrends gibt es auch spannende Neuigkeiten aus dem Handyland zu berichten. All jenen, die schon mal das Bedürfnis verspürt haben, ihr Mobiltelefon aufgrund von temporären Unzulänglichkeiten in die nächste Ecke zu werfen, sei hier ein Veranstaltungshinweis gegeben. Auch in diesem Jahr finden sich sportbegeisterte Handybesitzer in Finnland ein, um der neuen Sportart Handyweitwurf zu frönen.

Handyweitwurf als Leistungssport

  • Schon zum siebten Mal findet hier bereits die Meisterschaft der besten Handywerfer statt. Gekürt werden unter anderem der originellste oder der weiteste Wurf. Der offizielle Weltrekord wird derzeit von dem Finnen Ville Piippo gehalten, der sein Telefon auf eine beachtliche Weite von 82,55 Metern warf. 
  • Die „Vereinigung Deutscher Handywerfer e.V.", widmet sich hierzulande der Einhaltung der Regeln. Denn das oberste Prinzip lautet: „Wirf niemals dein eigenes Telefon“. Die Organisation stellt ausgemusterte oder gespendete Handys zur Verfügung, die ihre letzte Bestimmung auf abgelegenen Äckern finden.
  • Die Handyweitwurf Wettbewerbe haben einen seriösen Hintergrund. Die Mobilfunkbranche erlebte vor einigen Jahren eine hartnäckige Flaute und sparte daher am Material der neu hergestellten Telefone. Diese waren dann bereits nach kurzer Zeit wieder defekt. Aus Spaß empfahl ein genervter Angestellter einer Kundin, ihr beschädigtes Telefon doch einfach weit wegzuschmeißen. 

Hundehandys und Kurbelhandys

  • Andere kuriose Neuigkeiten erhielt man kürzlich aus den USA. Hier bringt ein amerikanischer Hersteller demnächst ein Handy für den liebsten Freund des Menschen auf den Markt. Ursprünglich für entlaufene oder streunende Hunde gedacht, bietet es neben der Ortungsfunktion auch die Möglichkeit, sich mit dem Haustier zu verständigen.
  • In das Halsband integriert, soll der Anruf automatisch entgegengenommen werden, da der Hund ja bekanntermaßen über keine Hände verfügt. Der vornehme Tierhalter kann nun auch auf langen Reisen freudige Hundelaute vernehmen. 
  • Ebenfalls in die Kategorie Seltsames gehören Handys mit Kurbel. Anstelle eines Akkus verfügen diese Modelle über eine kurbelgesteuerte Stromversorgung. Der Hersteller Motorola entwickelte dieses Modell für Entwicklungsländer, in denen eine flächendeckende Energieversorgung längst nicht zum Standard gehört. Für deutsche Augen stellt es eine Besonderheit dar, aber für Menschen in technologisch unterentwickelten Regionen bedeuten solche Telefone eine große Chance.