Kurs Airbrush: Was Sie erwartet

Mit einem Kurs für Airbrush erhalten Sie unverzichtbare Basics für einen glanzvollen Auftritt im Bereich der Malerei, des Design oder der Werbung.


Im Allgemeinen versteht man unter Airbrush („Luftdruckpinsel“) eine Maltechnik, bei der mit einer kleinen, an einen Kompressor gekoppelten Spritzpistole Farbe fein zerstäubt auf ein Objekt aufgesprüht werden kann. Dadurch ist es möglich, sensible Farbabstufungen und -verläufe zu erreichen. Airbrush ist vielfältig einsetzbar: im Modellbau zur Bemalung der Objekte, im Nageldesign, für Effekte im Bereich des Make-up (etwa für natürlich wirkende Bräune) oder in Werbung und Kunst.

 

 

Kurs Airbrush: Material

  • Zunächst ist es wichtig, dass für den Kurs Airbrush eine gute Airbrush-Pistole gekauft wird. Die Düsenöffnung muss sich schließen, während die Luft aus der Kappe schießt, denn wenn der Luftstrom zuerst unterbrochen wird, bilden sich kleine Farbtropfen. Diese können dann aus der Pistole spritzen und das angefangene Werk zunichtemachen.
  • Des Weiteren ist zu beachten, dass die richtige Farbe verwendet wird. Airbrush-Farben sind ungiftig (Acryl-Wasser-Basis) und in verschiedenen Pigmentgrößen erhältlich. Je kleiner die Pigmente, desto feiner kann die Airbrush-Düse sein und umso feiner und genauer können die Farbabstufungen letztendlich ausfallen.
  • Normale Farben oder Lacke sind nicht sonderlich gut geeignet, da es hier – anders als bei Airbrush-Farben – keine Vorgabe zur Pigmentgröße besteht und diese für die Düse zu groß ausfallen kann. Mit einem Überzug aus Klarlack wird die Acrylfarbe nach Beendigung der Gestaltungsarbeit kratzfest gemacht.

 

Kursablauf

  • Zu Beginn des Kurs Airbrush erfolgt die Einführung in die Handhabung der Airbrush-Pistole. Man unterscheidet zwischen „double-action“ und „single-action“; es gibt auch noch eine gekoppelte Zwischenvariante. Beim „double-action“-System ist es nach etwa einer halben Stunde möglich, das gewünschte Farb/Luft-Verhältnis zu steuern. Die „single-action“-Pistolen sind eher für großflächige Arbeiten geeignet, auch die Bedienung ist schwieriger.
  • Die ersten Übungen im Kurs Airbrush bestehen darin, Punkte und Linien auf Papier zu sprühen, um die „Treffgenauigkeit“ zu trainieren. Nach den Freihandübungen werden mithilfe von Schablonen Farbverläufe und einfache Figuren realisiert. Motive müssen in viele kleine Einzelflächen aufgeteilt und mit selbst angefertigten Maskierfilmen oder selbstklebenden Papierschablonen auf das Objekt übertragen werden. Nach etwa sechs Stunden Intensivkurs ist es bereits möglich, komplexe Motive wie Portraits oder Ähnliches zu brushen.