Kurzvorhang selber nähen

Um auch für kleine Fenster den passenden Kurzvorhang zu bekommen, oder diesen der vorhandenen Einrichtung anzupassen, kann er selbst genäht werden.


Wenn man durch ein Geschäft für Gardinen und Vorhänge geht und etwas Bestimmtes sucht, wird man nicht immer fündig. Entweder passt die Größe nicht oder die Farben entsprechen nicht der eigenen Vorstellung. Dabei kann man sich einen Kurzvorhang auch ganz einfach selbst nähen.

Material

  • Sie benötigen geeigneten Gardinen- oder Vorhangstoff. Die Größe hängt von der Größe des Fensters ab. Hierzu wird das Fenster ausgemessen. Dabei sollte bedacht werden, dass der Kurzvorhang nicht einfach glatt vor dem Fenster hängen sollte, je nach Geschmack sollte hier mehr eingeplant werden.
  • Zu dieser Größe werden in der Breite noch einmal fünf Zentimeter für den Saum gerechnet. Bei der Länge für den Stoff wird die Fensterhöhe plus 17 Zentimeter für den Saum genommen. Zu dieser Länge sollte noch das Maß für Schlaufen hinzugezählt werden. Je nach persönlichem Geschmack kann die Breite sechs und die Länge 20 Zentimeter betragen. Da die Schlaufen doppelt gelegt werden, benötigt man hierbei für eine Schlaufe eine Stoffbreite von 16 Zentimetern inklusive Saum.
  • Nun müssen Sie die Maße für die Gardine inklusive Saum und die Maße für die Schlaufen, je nach Menge, zusammenrechnen. Zusätzlich benötigen Sie einen Zollstock, Stecknadeln, Lineal, eine Stoffschere, Nähgarn passend zum Stoff, eine Nähmaschine oder Nähnadel und ein Bügeleisen.

Stoff zuschneiden und umnähen

  • Mit dem Zollstock wird die Länge vom Kurzvorhang plus Saum ausgemessen und mit der Schere abgeschnitten. Um Stecknadeln zu sparen, können Sie den ein Zentimeter breiten Saum an der Seite und anschließend nochmal 1,5 Zentimeter mit dem Bügeleisen umbügeln.
  • Diese seitlichen Kanten werden nun umgenäht. Dies geschieht auf beiden Seiten des Vorhangs. Der untere Gardinenbereich wird mit 1,5 Zentimetern nach innen umgebügelt, danach nochmal acht Zentimeter. Dies wird nun mit Stecknadeln befestigt und ebenfalls festgenäht. Für den oberen Saum wird wieder erst ein Zentimeter nach hinten, dann fünf nach vorne umgebügelt.

Schlaufen zuschneiden und nähen

  • Nun wird die doppelte Breite der Schlaufen plus zwei Zentimeter Saum ausgeschnitten. Auf den langen Seiten wird der Saum auf jeder Seite umgebügelt, danach aufeinander gelegt und zusammengenäht. Die entstandenen Röhren werden umgedreht.

Schlaufen nähen

  • Die einzelnen Schlaufen werden nun umgeklappt und in einer fortlaufenden Tiefe auf den umgeklappten oberen Saum gesteckt, dabei wird der jeweilige gewählte Abstand der Schlaufen zueinander eingehalten. Nun wird der gesamte obere Saum genäht, inklusive der Schlaufen.