Vielen Studenten fällt es schwer, den Laptop im Studium richtig einzusetzen, dabei ist es das ideale Medium, um die Arbeit zu erleichtern
Eine große Zahl der Studenten setzt den Computer oder den Laptop im Studium falsch ein, obwohl es kaum mehr jüngere Menschen gibt, die nicht damit ausgerüstet sind. Nicht nur für die Diplomarbeit ist er unersetzlich, gerade bei Seminararbeiten oder Hausaufgaben kann er unschätzbare Dienste leisten, und auch als Lernhilfe dienen. Doch oftmals dient er nur zum Spielen, als Multimediagerät oder als intelligente Schreibmaschine, zum Lernen wird der Laptop viel zu wenig benutzt.
Computer und Laptops – unersetzbar bei der täglichen Arbeit
- Ein einigermaßen moderner Computer steht inzwischen bei fast jedem Studenten, egal ob es sich um einen Informatiker, Wirtschaftswissenschaftler oder Mediziner handelt. Gerade bei Erstsemestern ist zu beobachten, dass sie mit ihren extra fürs Studium neu angeschafften Laptops im Hörsaal sitzen, und versuchen die Vorlesung direkt in den PC einzugeben – je höher die Semester sind, desto seltener sind während einer Vorlesung Laptops zu sehen.
- Prinzipiell gilt, dass ein Laptop in einem Hörsaal nichts zu suchen hat, sofern die Nutzung nicht ausdrücklich gewünscht ist – ganz abgesehen davon, dass es während einer Vorlesung für den klassischen Seminarblock und den Bleistift kaum eine Konkurrenz ist.
- Das direkte Eintippen der Vorlesung hat viele Nachteile und keinen Vorteil, so wird zum Beispiel durch die Konzentration auf den PC vieles, was der Professor sagt, einfach überhört, da kaum ein Student in der Lage ist, in Sprech-geschwindigkeit zu schreiben.
- Die anschließende Übertragung vom Handgeschriebenen in den Computer hingegen sorgt dafür, dass der Inhalt der Vorlesung nochmals repetiert wird und somit vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis gelangt. Ganz davon abgesehen, dass in dem Moment, wo Formeln und Grafiken zum Einsatz kommen, eine direkte Eingabe nicht mehr möglich ist. Wer also seinen Laptop im Studium während der Vorlesung benutzt, tut sich keinen Gefallen.
Sinnvoller Einsatz vom Laptop im Studium
- Neben dem Übertragen von Vorlesungen und dem Schreiben von Hausaufgaben und Seminararbeiten ist der Computer durchaus noch für andere Dinge geeignet.
- Sehr interessant ist das Anlegen von Datenbanken auf dem eigenen PC in selbst entwickelte oder entsprechend angepassten Programmen, die im Laufe der Zeit zu einer Fachwissenssammlung werden.
- Nicht nur, dass solch ein Vorgang zu einer Erweiterung der Computerkenntnisse führt, solche Maßnahmen haben auch einen großen Lerneffekt, da das Wissen zur Übertragung komprimiert und auf das Wesentliche reduziert werden muss – und damit relativ leicht im Gedächtnis bleibt.
- Ein Student benötigt auf jeden Fall einen Computer oder Laptop im Studium, er braucht ihn aber nicht, um Vorlesungen zu protokollieren, sondern für das Schreiben der geforderten Arbeiten und kann ihn hervorragend als Lernhilfe und Gedächtnisstütze nutzen.