Eine Latexmatratze gilt als eine der besten Matratzentypen und trägterheblich zur Verbesserung des Liegekomforts bei. Sie besteht aus einer Mischung aus Natur- und Syntheselatex, dessen Mischverhältnis je nach Qualität und dem daraus folgenden Preis variiert. Je höher der Naturgummianteil, desto höher ist auch die Elastizität und damit die Qualität der Latexmatratze. 100-prozentige Naturlatexmatratzen gibt es jedoch nicht, obwohl sie bereits hergestellt werden könnten. Als Naturlatex dürfen sich Matratzen bezeichnen, die mindestens einen Anteil von 20 Prozent Naturlatex haben. Das Problem von synthetischem Gummi besteht darin, dass dieser nach kurzer Zeit seine Elastizität verliert. Somit ist ein gewisser Naturlatexanteil unbedingt vonnöten.
Gewinnung des Naturgummis
Naturlatex für die Matratzen wird wie alle anderen Gummiarten aus dem Saft des Kautschukbaumes, der vorwiegend in den Tropenbereichen gedeiht, gewonnen.
Vom Gummi zur Matratze
Die beiden verschiedenen Latexanteile werden gemischt und dann in eine Stahlform gegossen, die die Form der späteren Matratze besitzt. Mit Hilfe der Vulkanisierung wird aus der flüssigen eine elastische Masse.
Vulkanisierung - was ist das
Die Vukanisierung ist ein chemisch-technisches Verfahren, um Latex gegen die verschiedensten Beanspruchungen widerstandsfähig zu machen. Hierbei wird der Kautschuck unter Druck in einer bestimmten Zeit hoch erhitzt und erhält somit eine elastische Form.
Wie die Matratze atmet
Da Gummi nicht atmungsaktiv ist, besitzen Latexmatratzen kleine Hohlräume, durch die die Feuchtigkeit und die Temperatur reguliert werden kann. Hierbei lassen sich Stiftlatex und Kavernenlatex anhand der Größe ihrer Hohlräume unterschieden, wobei Kavernenlatex größere Hohlräume besitzt.
Ein weiterer Vorteil der Hohlräume besteht darin, dass die Punktelastizität dadurch stark erhöht wird.
Vorteile
Nachteile