Seit einiger Zeit setzen die Babynahrungshersteller ihren Produkten Stoffe zu, die gesundheitsfördernde Effekte auf den frühkindlichen Organismus haben sollen. Eine wichtige Rolle nehmen hierbei die sogenannten LCPs (long chain polyunsaturates) oder LC-PUFAs ein. Hierbei handelt es sich um langkettige mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die in ihrer ursprünglichen Form auch in der Muttermilch enthalten sind. Bereits im Mutterleib werden diese wichtigen Substanzen mittels Nabelschnur an das Kind weitergegeben.
Ungesättigte Fettsäuren
Die beiden wichtigsten Stoffe sind die Omega-3 und die Omega-6-Fettsäure. Wenn das Baby diese Fettsäuren aufnimmt, entfalten sie all ihre positiven Wirkungen. So fördern sie die psychomotorische Entwicklung, aber auch die Ausbildung der Nerven- und Sehzellen. Wissenschaftlich nachgewiesen ist auch ihr Intelligenz unterstützender Einfluss.
Aber nicht nur der normalen Entwicklung des Kindes sollen sie zuträglich sein, die Hersteller vermuten, dass LCPs auch eine wichtige Rolle in der Ausbildung einer Allergie spielen. Auch über den Grad allergischer Symptome sollen sie mitentscheiden. Setzt man nun also LCPs der Babynahrung zu, wirkt diese allergievorbeugend, wenn man den Herstellerangaben glauben mag.