Leben in der WG: Ein Studentenleben, das ist lustig!

Besonders unter Studenten ist die Wohnform der WG äußerst beliebt. Neben den finanziellen Einsparungen findet man vielleicht sogar Freunde fürs leben.


Wer günstig und sparsam wohnen will, sollte nicht auf eine angenehme Lage, ein nettes Umfeld, gute Anbindung und schöne, helle Räume verzichten müssen. Eine Wohngemeinschaft ist gerade unter deutschen Studenten äußerst beliebt und läutet die unabhängigen wilden Jahre des Studentenlebens ein.

Allgemeines über die WG
Mit einer Wohngemeinschaft lässt sich nicht nur eine Menge Geld sparen, in dem laufende Kosten wie Miete, Strom und Wasser geteilt werden, sondern auch viele soziale Kontakte knüpfen.
In einer Wohngemeinschaft leben in der Regel unabhängige Personen zusammen, die miteinander leben möchten und trotzdem ihre Freiheiten genießen. Hierbei werden Bad, Küche und gegebenenfalls auch das Wohnzimmer miteinander geteilt, jeder hat aber sein eigenes Zimmer, in das er sich zurückziehen kann.

Soziale Aspekte
Wer in einer WG lebt, muss sich an bestimmte ungeschriebene soziale Regeln halten, damit das Zusammenleben nicht aus dem Ruder läuft. So braucht jeder mal eine Auszeit. Ständige Belagerungen oder laute Musik tragen zu keiner guten Verständigung bei. Des Weiteren sollten die Pflichten untereinander aufgeteilt sein, sodass sich jeder darüber im Klaren ist, was er für die WG zu tun hat. Rollenverteilung oder Arbeitsteilung ist angesagt; ob beim Einkaufen, Putzen oder beim Abwasch, jeder muss mal ran.
Ein weiterer Vorteil einer Wohngemeinschaft ist, dass man nie allein ist. Immer ist jemand da, der einem hilft, dem dem man reden kann oder einfach nur fernsieht.

Unterschiede einer WG
Nicht jede Wohngemeinschaft ist gleich. So gibt es eine „Zweck-WG“, bei denen die Personen ausschließlich aus Kostengründen zusammenwohnen, sozial aber kaum Kontakt zueinander haben und diesen oft auch nicht wollen.
Auf der anderen Seite steht die nicht-zweckmäßige WG, in der Menschen zusammenleben, die sich kennenlernen wollen oder bereits befreundet sind. Sie agieren sozial und haben meistens eine innige Beziehung zueinander.
Eine weitere WG-Form ist das Generationen-Haus, in der eine Familie verschiedener Generationen zusammenlebt und häufig auch Pflichten streng untereinander aufgeteilt sind.

Rechtliche Aspekte einer WG

Mehrere Hauptmieter in einem Mietvertrag
Bei diesem Mietverhältnis gibt es nur einen Mietvertrag, bei dem aber alle Bewohner als Hauptmieter eingeschrieben sind. Somit haben alle die gleichen Pflichten und Rechte. Wenn jemand auszieht, müssen jedoch entweder alle ausziehen oder es muss ein Nachfolger in Absprache mit dem Vermieter gefunden werden. Dies geht in den meisten Fällen nur mit einer Klausel.

Mehrere Mietverträge
Der Vermieter schließt bei diesem Mietverhältnis mit jedem Bewohner einen einzelnen Mietvertrag über ein bestimmtes Zimmer und anteilig über Küche und Bad ab. Jeder Mieter ist somit für sich selbst verantwortlich und kann ausziehen, ohne dass die anderen zustimmen müssen.