Lebenslauf unterschreiben - Go´s und No Go´s bei der Bewerbung

Lebenslauf unterschreiben: Bei jeder Bewerbung kommt dem sorgfältig vorbereiteten und ausdruckten Lebenslauf mit eigenhändiger Unerschrift große Bedeutung zu.


Wo immer mansich in der Arbeitswelt bewerben will – ob für einen Ausbildungs- platz oder eine neue Stelle: Der künftige Arbeitgeber erwartet einen Lebenslauf. Und dies möglichst handgeschrieben. Nun hat nicht jeder eine Handschrift, die man ohne weiteres einem Dritten zumuten möchte. Deshalb haben sich einige Regeln für einen solchen Lebenslauf eingebürgert. Und nicht vergessen: Lebenslauf unterschreiben. Wer demnächst eine Ausbildung antreten möchte oder sich mit seinem Arbeitsplatz verändern will, tut gut daran, sich rechtzeitig auf seinem Computer einen Lebenslauf vorzubereiten und diesen abzuspeichern. Bei eintretendem Bedarf druckt er dann diesen aus, setzt handschriftlich darüber: „Mein Lebenslauf“ und unterschreibt diesen mit Vor- und Zunamen. Es macht sich gut, wenn die handschriftlichen Zeilen mit einem Füllfederhalter geschrieben werden. Also rechtzeitig so ein gutes Stück kaufen und die Zeilen üben. Wer sich verschreibt oder dabei kleckst, hat ohnehin keine Chancen.

Regeln beachten und den Lebenslauf unterschreiben
Für den vorbereiteten Text sollte eine angenehm lesbar Schrift wie etwa Arial oder Times Roman ausgewählt und mindestens auf 10-Punkt Größe, möglichst aber auf 12-Punkt abgespeichert werden. Für den Ausdruck sollte der Bewerber gutes Schreibmaschinenpapier im Kaufhaus oder – so noch am Ort vorhanden – Papierbedarfsgeschäft erwerben. Das sollte mindestens die Qualität 80 Gramm pro Quadratmeter haben. Ein Mehr kann nicht schaden. Büttenpapier oder Schreibleinen sind fehl am Platze und wirken protzig.

Der Lebenslauf sollte keine auf den ersten Blick erkennbaren Lücken aufweisen, aber auch nicht mit seinen Angaben übertreiben. Wenn es im Schul- oder Arbeitsablauf Probleme gegeben hat, müssen diese offen genannt werden. Der Personalsachbearbeiter stößt eh darauf. Wer also nach Schulabschluss erst einmal eine Auszeit genommen hat, muss das offen sagen. Natürlich darf der Bewerber dies schönreden – etwa mit Formulierungen wie „Nach dem Abitur habe ich erstmal eine Besinnungspause eingelegt, um mir über meinen weiteren Berufs- Studienweg klar zu werden“. Auch Zeiten von Arbeitslosigkeit dürfen nicht verschwiegen werden, aber natürlich darf erwähnt werden, dass sich der Bewerber intensiv um eine neue Tätigkeit bemüht habe.

Einen guten Eindruck machen und den Lebenslauf unterschreiben
Der Ausdruck des Lebenslaufes darf nicht eingerissen sein, Eselsohren oder gar Fettflecke aufweisen. Er sollte nur einmal auf A 5 – halbes Format – gefaltet werden. Natürlich muss das Anschreiben die eigentliche Bewerbung enthalten. Das üblicherweise geforderte Foto kann mit dem Lebenslauf verbunden werden. Und nicht vergessen: Lebenslauf unterschreiben!