Lederkleidung - Jacken und Hosen für harte Kerle

Auch Leder gehört zu der Naturkleidung. Zur Herstellung von Lederkleidung wird die Haut verschiedener Tiere gegerbt. Leder sollte man vor dem ersten Tragen erst einmal imprägnieren.


Motorradfahrer aber auch selbstbewusste Frauen schwören auf die robuste Tierhaut. Denn sie ist atmungsaktiv, lichtbeständig und schützt zuverlässig vor allen Wetterunbilden. Die Haut verschiedener Tiere, beispielsweise von Rindern oder Schweinen, wird mit chemischen Stoffen haltbar gemacht, das heißt gegerbt. Anschließend wird sie gefärbt und veredelt. Unterschiedliche Oberflächenbehandlungen, wie das Auftragen

 

verschiedener Öle oder Lacke verändern die Haut. Bereits 2800 vor Christi trugen die Menschen die Naturkleidung. Heute ist das Material vor allem bei Motorradfans und Anhängern harter Rockmusik beliebt. Vor dem ersten Tragen sollte das jeweilige Kleidungsstück mit einem Imprägniermittel behandelt werden. Erst jetzt ist die Jacke oder der Rock ausreichend vor schädigenden Umwelteinflüssen wie Wasser und Sonne geschützt. Je nach der Art des Leders empfiehlt sich eine individuelle Pflege. Einige generelle Hinweise zur sachgemäßen Behandlung von Lederkleidung können trotzdem gegeben werden. Nach jedem Tragen müssen die Sachen an der frischen Luft gut auslüften.

 

Pflegetipps für Lederkleidung
Die Lederstücke sollten so selten wie möglich gewaschen werden. Wildleder kann am besten mit einer Bürste und Glattleder mit einem feuchten Buch gereinigt werden. Obwohl Jacken, Röcke und Co. nicht unbedingt in die Waschmaschine gehören, ist in Einzelfällen eine maschinelle Reinigung in Ordnung. Hierbei dürfen keine regulären Vollwaschmittel verwendet werden, da diese das Material entfetten. Auch Weichspüler beschädigt Lederkleidung. Neutralseife oder ein spezielles rückfettendes Mittel aus dem Handel kann stattdessen zur Anwendung kommen.
Nach dem Waschen sollten besonders Jacken und Hosen kräftig durchgeknetet werden, damit das Leder schön weich bleibt. Auch während der Trocknungsphase empfiehlt sich mehrmaliges Durchwalken der Teile. Jegliche Lederbekleidung trocknet am besten auf Formbügeln oder liegend auf einem großen Handtuch. Vermeiden Sie Heizungswärme und direkte Sonnenbestrahlung. In manchen Fällen entstehen durch ungleichmäßige Trockenvorgänge unschöne Flecken oder Farbunterschiede. Besonders bei braunem Leder werden solche Veränderungen häufig beobachtet. Daher sollten alle zusammengehörigen Teile, beispielsweise ein Kostüm, immer zusammen gewaschen und getrocknet werden.

 

Hartes Leder wird wieder weich
Bei stark verschmutzten Kleidungsstücken sollte von einem selbstständigen Reinigen abgesehen werden. Spezialisten übernehmen in solchen Fällen die sachgemäße Säuberung. Aufgrund falscher Lagerung und unsachgemäßer Reinigung kann Leder manchmal hart werden. Hier schafft Wasserdampf Abhilfe. Einfach das betreffende Kleidungsstück in die Dusche hängen und den Dampf einwirken lassen. Richtig werden Lederkleidungsstücke in Leinen- oder Baumwollsäcken gelagert.