Leichter Entscheidungen treffen - Kopfarbeit für effektives Weiterkommen

Entscheidungen treffen ist reine Kopfarbeit. Bei Hilfreich zeigen wir Ihnen sechs Schritte, die Sie mental entschlussfreudiger machen werden.


In den letzten Artikeln konnten wir schon eine Menge darüber lernen, was Entscheidungen sind und welche Gründe dafür existieren, dass das Entscheidungen treffen manchmal so schwer fällt. Auch darüber, wie Entscheidungen unser Leben verändern und wie wir dies durch bwusste Entscheidungen selbst in die Hand nehmen können, konnten wir einiges lernen. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir all dies auch in die Tat umsetzen. Am besten geht das natürlich im Kopf. Auch Entscheidungen treffen ist eine Einstellungssache und auf die können wir uns am besten mental vorbereiten.

Schritt eins
Wenn eine wichtige Entscheidung ansteht, sollten Sie sich fragen, ob es sich hier wirklich um Leben und Tod dreht, ob Ihr alarmierendes Gefühl Sie da nicht vielleicht täuscht. Fragen Sie sich, ob es es denn wirklich so schlimm wäre, wenn sich die Entscheidung als falsch herausstellen sollte. Könnte Ihr Leben denn dann nicht trotzdem weitergehen? Machen Sie sich klar, dass es okay ist, eine „Fehlentscheidung“ zu treffen, wenn sie andere und sich selbst nicht in Lebensgefahr bringen.

Schritt zwei
Abwägen ist beim Entscheidungen treffen immer besonders wichtig. Halten Sie sich aber nicht zu lange daran auf und meiden sie verzweifelte Gedanken, sofern Sie nicht sofort zu einem Schluss kommen. Überlegen Sie genau, was würden Sie verlieren, wenn Sie nichts tun würden? Was gewinnen Sie, wenn Sie sich generell entscheiden oder was wären die möglichen Folgen? Könnten Sie damit leben? Gerade bei letzterer Frage ist die Antwort besonders ausschlaggebend.

Schritt drei
Fragen Sie Freunde oder Freundinnen. Am besten ist es, wenn Sie dabei diese wählen, die besonders entschlussfreudig sind. Eine schwierige Entscheidung sollten Sie zwar allein mit bestem Gewissen fällen, allerdings ist es nicht schlimm, sich Rat bei anderen zu suchen - ganz im Gegenteil, es wird Sie beflügeln!

Schritt vier
Hören Sie auf, von sich selbst zu verlangen, dass Sie sofort die richtige Entscheidung treffen müssen. Sie können nun einmal nicht in die Zukunft sehen und dass Sie dies von sich erwarten, macht die Situation nur noch unangenehmer. Vieles muss der Mensch ausprobieren, um zu erfahren, was denn überhaupt das Richtige ist und ob es für ihn persönlich geeignet ist. Und nicht jede Entscheidung ist nur gut und nur schlecht. Es gibt viele, die sowohl negative als auch positive Folgen hat.

Schritt fünf
Bleiben Sie bei Ihrem gefassten Entschluss. Wenn Sie sich wie in einer Argumentationsfalle ständig im Kreis drehen und sich endlich für etwas entschieden haben, sagen Sie Stop, sobald erneut Zweifel auftauchen. Denn Handeln ist besser als nicht zu handeln und sich ewig im Kreis zu drehen. Nur wer handelt, kann auch aus einem ewigen Kreislauf ausbrechen und im Leben weiterkommen.

Schritt sechs
Ihr Entscheidungen treffen war im Nachhinein nicht das beste, jetzt ist es gut, sich klarzumachen, dass das nicht schlimm ist. Lernen Sie, nicht zu hart mit sich selbst ins Gericht zu gehen. Wenn jemand anders einen Fehler machen würde, würden Sie ihn auch nicht so hart angehen, wie Sie es teilweise bei sich selbst tun, oder?