Leim selber machen ist relativ einfach. Eine Möglichkeit besteht darin, Leim mit Hilfe von Wasser, Zucker und Mehl selbst anzurühren. Dazu wird ein Kochtopf benötigt, der mit drei Tassen Wasser gefüllt ist. Anschließend wird in den Topf das Mehl geschüttet. Vier Esslöffel Mehl sind dabei ausreichend. Damit sich das Mehl auch komplett auflöst, ist ein Schneebesen zur Hand zu nehmen, mit dem alles kräftig umgerührt wird. Anschließend wird kochendes Wasser benötigt. Dieses wird, etwa eine Tasse voll, in den Kochtopf geschüttet. Das Wasser sollte kochen. Wichtig ist erneut, dass das Rühren nicht vergessen wird. Nun ist die zähflüssige Masse im Kochtopf langsam zu erhitzen. Ist die Masse bereits zu fest, muss erneut etwas Wasser hinzugegeben werden.
Zucker ist wichtiger Bestandteil beim Leim selber machen
In einem nächsten Schritt kommt der Zucker ins Spiel. Zwei Löffel werden in die angedickte Masse gegeben. Der Leim wird dabei weiterhin mit dem Schneebesen umgerührt. Nach Gefühl muss entschieden werden, wann die Masse zu dickflüssig ist. Ist dies der Fall, muss erneut Wasser untergerührt werden. Ist die Masse jedoch noch zu flüssig, sollte sie noch ein paar Minuten lang weiter vor sich hin köcheln. Der Klebeeffekt des Leimes ergibt sich durch das Mehl bzw. durch die in dem Mehl enthaltene Stärke. Insofern kann als Mehlersatz auch Kartoffelstärke bzw. pures Stärkepulver verwendet werden. Der Klebeeffekt bleibt der gleiche und ist generell sehr hoch. Leim selber machen muss also nicht bedeuten, sich mit einem schlechten Ersatz abzugeben.
Leim abkühlen lassen
Leim selber machen ist wie Kochen: Nachdem die perfekte Konsistenz erreicht worden ist, muss der Leim zunächst abkühlen. Zu lange darf jedoch mit der Verwendung nicht gewartet werden. Verzögert sich die Verwendung dennoch, ist zu empfehlen, den Leim in einem verschließbarem Glas aufzubewahren. Er wird dann nicht allzu schnell austrocknen. Das Auftragen des selbst hergestellten Leimes funktioniert am besten mit einem etwas härterem, kurzborstigen Pinsel. Der Leim eignet sich insbesondere, um Papier zu verkleben. Auch für Kunststoffe lässt sich der Leim verwenden. Ein weiterer Vorteil ist die Wasserlöslichkeit des Leimes. Es lässt sich also ohne weitere Probleme wieder auswaschen. Darüber hinaus enthält er auch keine giftigen Stoffe. Insofern eignet er sich besonders gut für Kinder. Gerade bei Kindern kann der Leim noch optisch etwas aufgepeppt werden. Durch Lebensmittelfarbe sowie einige Tropfen Aroma werden Kinder besonderen Spaß beim Basteln haben