Lymphknotentumor - eine bösartige Tumorform

Das Anschwellen der Lymphknoten kann unter anderem auch auf einen Lymphknotentumor hinweisen. Dies ist allerdings eher die seltenere Diagnose. Meist sind Erkältungen die Ursache


In manchen Fällen kann eine Lymphknotenschwellung Hinweise auf einen bösartigen Lymphknotentumor, auch Morbus Hodgkin genannt, hindeuten. Sollten Ihre Lymphknoten angeschwollen sein, bewahren Sie nun bitte Ruhe. Eine solche Diagnose kann nur von einem Facharzt  erstellt werden und die Ursachen für eine Lymphknotenschwellung können auch ganz harmloser Natur sein.

 

Indizien, die für einen Lymphknotentumor sprechen, ist ein deutlich spürbar vergrößerter Knoten, der sich bewegen lässt. In der Regel haben die Patienten keine Schmerzen und auch anderweitige Symptome treten erst im späteren Verlauf der Krankheit auf. Dennoch ist die Früherkennung für die Heilungschancen auch bei dieser Krebsform von enormer Bedeutung und deshalb gilt es bei einem Verdacht keine Zeit zu verlieren. Erst der Befund vom Spezialisten bringt Sicherheit.

Risikogruppen
Generell hat der Tumor kein spezifisches Lebensalter, in dem er verhäuft auftritt. Allerdings hat man festgestellt, dass das Risiko an einem Lymphknotentumor zu erkranken, nach dem 70en Lebensjahr unter den Neuerkrankungen in den letzten Jahren zugenommen hat. Aber auch jüngere Patienten entwickelten den Tumor bereits zwischen dem 20.ten und 40.ten Lebensjahr. Typische Risikogruppen im eigentlichen Sinne gibt es beim Lymphknotentumor nicht. Kein spezifisches Ernährungs- oder Genussverhalten begünstigt die Entstehung dieser Tumorart. Lediglich genetische Belastungen, die im Zusammenhang mit der Immunabwehr des Betroffenen stehen, können die Tumorbildung begünstigen. In manchen Fällen kann sich der Lymphknotentumor auch im Zusammenhang mit einer chronischen Entzündung eines bisher nicht bestimmbaren Erregers bilden.

 

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Therapie
Die Form der Therapie hängt jeweils von der Größe und der Wachstumsgeschwindigkeit des Tumors ab. Generell kann der Patient sowohl mit Strahlen- als auch mit Chemotherapie behandelt werden. Diese Therapieformen können auch im Wechsel erfolgen. Erst nach einer genauen Untersuchung des Patienten kann der Arzt individuell bestimmen, welche Therapieform für den Erkrankten die besten Heilungschancen bietet.

Heilungschancen
Ist der Tumor noch klein, hat der Patient nach heutigen medizinischen Behandlungsmethoden eine 90-prozentige Heilungschance. Ist der Tumor allerdings vorgeschritten, liegt die Heilungschance nur noch bei 70 Prozent.