Magnesiummangel - Symptome und Beschwerden

Unser Elektrolythaushalt benötigt Magnesium, denn Herzfunktion, Verdauungstrakt und die Funktion der Nervenbahnen laufen Gefahr bei Magnesiummangel beeinträchtigt zu werden.


Magnesium ist ein wichtiger Bestandteil des Elektrolythaushalts. Herzfunktion, Verdauungstrakt und die Funktion der Nervenbahnen können von einer Mangelerscheinung dieses Nährstoffes beeinträchtigt werden. Ein dauerhafter Magnesiummangel begünstigt Stoffwechsel- und Gefäßerkrankungen. Die wohl geläufigsten Symptome in Folge dieser Mangelerscheinung sind Wadenkrämpfe sowie Verkrampfungen der Füße.

Mangelerscheinungen
Magnesium ist für den Aufbau von Knochen und Zähnen sowie für die Muskel- und Nervenfunktionen notwendig. Des Weiteren stehen bestimmte Enzyme im Körper in ihrer Funktion in Abhängigkeit dieses Nährstoffes. Zu temporären Mangelerscheinungen kommt es häufig durch unausgewogene Ernährung. Ebenfalls führt eine Langzeiteinnahme bestimmter Medikamente (Entwässerungstabletten, Abführmittel und Kortison) zu einer Unterversorgung. Auch Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts verhindern die Aufnahme von Magnesium. Oftmals sind auch Leistungssportler und Menschen, die einem hohen physischen und psychischen Stress ausgesetzt sind, von einem Magnesiummangel betroffen. Befindet man sich im Wachstum oder in anderen Umständen, kann dies durchaus auch eine Ursache für eine Unterversorgung des Nährstoffes sein. Ebenso begünstigt ein erhöhter Alkoholkonsum die Mangelerscheinung.

Symptome
Neben Krämpfen im Bein und Fuß kann auch eine Taubheit der Glieder für einen Magnesiummangel sprechen. Da die Versorgung der Muskeln mit dem Spurenelement gestört ist, kann es zu einer beeinträchtigten Nerven-Muskel-Koordination sowie zu einer Muskelschwäche kommen. Innere Unruhe und Schlafstörungen sind weitere Begleiterscheinungen einer Unterversorgung des Nährstoffs.

Hervorgerufene Beschwerden
Durch einen Magnesiummangel kann es außerdem zu Gefäßverengungen führen, die wiederum Durchblutungsstörungen auslösen. Eine geschwächte Herzfunktion und eine behinderte Peristaltik (Muskeltätigkeit) des Darms sind weitere Folgen. Dadurch können Herzrhythmusstörungen und Verstopfungen im Darmtrakt sowie ein Meteorismus (Blähbauch) hervorgerufen werden. Lesen Sie mehr über Krankheitsbilder bei Magnesiummangel und -überschuss.

Prävention und Gegenmaßnahme
Um einem Magnesiummangel vorzubeugen und entgegen zu wirken, sollte eine ausgewogene und magnesiumreiche Mischkost zur Nahrungsaufnahme dienen. Zusätzlich können Magnesiumpräparate die Versorgung des Körpers mit dem wichtigen Nährstoff ergänzen. Kau- und Lutschtabletten sind außer in Apotheken sogar in einem gut sortierten Supermarkt zu finden. Unter besonderen Umständen kann ein Arzt Magnesium zudem intravenös verabreichen.