Malamut halten - Tipps und Tricks

Wer einen Malamut halten möchte, sollte einige Dinge beachten, diese Hunde sind nicht für jeden geeignet.


Wer ein Malamut halten möchte, sollte wissen, dass dessen Besonderheiten ihn nicht zu einem Haustier für jeden machen, es sollten täglich mehrere Stunden Schlitten oder Lasten ziehen eingeplant werden und der Malamut muss artgerecht beschäftigt werden. Dieser Hund sollte nicht unüberlegt angeschafft werden, er ist sehr intelligent, groß und stark. Von dieser anspruchsvollen Rasse gibt es viele Liebhaber, jeder sollte sich jedoch vorher überlegen, ob man dem Hund ein Leben ermöglichen kann, das ihn glücklich macht.

Ein Malamut halten – Die Herkunft
In ihren Anlagen ist die Rasse noch sehr ursprünglich, ein Alaska Malamut hat seinen Ursprung in Alaska, dort zieht er Schlitten und Güter und begleitet das Herrchen bei der Jagd und auf Reisen. Auf der Jagd zieht der Malamut die erlegten Tiere, er ist dank einer durchschnittlichen Größe von 60 Zentimetern relativ groß und kräftig gebaut, deshalb ist er innerhalb der Schlittenhunde-Arten die größte und schwerste Rasse.

Ein Malamut halten, so wird es gemacht
Alle Hunde sind Rudeltiere, ein Malamut wird in der Arktis allerdings in Gruppen gehalten und sie ziehen gemeinsam Lasten, weshalb das Verlangen nach Gesellschaft sehr ausgeprägt ist. Kinder und Erwachsene ohne Kraft, sollten nicht alleine mit einem Malamut spazieren gehen, er kann schwere Gewichte ziehen und ist sehr stark. Der Malamut mag Tätigkeiten, die ihn auslasten, dazu gehört das Ziehen von schweren Lasten. Auch ausgedehnte Touren mit dem Fahrrad sollten auf dem Programm stehen, ist der Malamut nicht ausgelastet, kommt er vielleicht auf unerwünschte Dinge, um sich abzulenken. Wer ein Malamut halten möchte, sollte täglich zwei bis drei Stunden einplanen und wer voll berufstätig ist, sollte sich kein Malamut zulegen. Der eigene Wille dieses Hundes sollte nie unterschätzt werden, denn diese Hunde sind Dickköpfe. Sie benötigen eine konsequente Erziehung und man muss über sie schmunzeln können. Beim Malamut fällt der Fellwechsel sehr stark aus, dies kann auch zweimal in einem Jahr vorkommen, außerdem graben diese Hunde sehr gerne. Für eine Aufgabe als Wachhund ist der Malamut nicht geeignet, er ist sehr leise und bellt kaum. Der Malamut hat auf jeden Fall Anlagen eines Jagdtriebs, dieser fällt je nach Züchter unterschiedlich stark aus.