Masern - Impfung möglich

Bei der Kinderkrankheit Masern kommt es zu rötlichen Hautflecken. Der Patient ist durch die Krankheit erheblich geschwächt. Die Folgen einer Masernerkrankung können eine Lungenentzündung hervorrufen. Wer sich unsicher ist, sollte sich eine Impfung gegen Masern geben lassen


Bei Masern handelt es sich um eine hochansteckende Krankheit. Neben den für die Krankheit typischen roten Hautflecken (Masern-Exanthem) werden die Masern auch gerne von hohem Fieber begleitet. Es kommt zu einem erheblich geschwächten Zustand des Patienten. Die Masern können auch eine Lungenentzündung verursachen oder eine Hirnhautentzündung hervorrufen. Gerade für Erwachsense kann daher die „Kinderkrankheit“ lebensbedrohlich sein.

Doch so weit muss es nicht kommen. Denn ab dem zweiten Lebensjahr können Kindern eine Impfung geben werden. Der Impfschutz hält ein Leben lang. Zwar konnte in den letzten Jahrzehnten die Infektion mit Masern durch den Impfschutz deutlich reduziert werden. Dennoch wäre es fatal, die Krankheit zu unterschätzen. In den meisten Ländern sind die Masern daher meldepflichtig.

Beim Masernvirus handelt es sich um ein Virus, das nur von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Es ist gegenüber äußeren Einflüssen wie Temperatur, Licht, UV-Strahlen und Desinfektionsmitteln sehr empfindlich und kann daher an der Luft nur maximal zwei Stunden überleben. Der Erreger kommt jedoch weltweit vor und führte in der Vergangenheit in Entwicklungsländern immer wieder zu regelrechten Masernepidemien. Die Inkubationszeit beträgt zwischen 10 und 14 Tagen.

Gerade die Tatsache, dass der Masernvirus eine Hirnhautentzündung (Meningoenzephalitis) hervorrufen kann, macht die Krankheit für Erwachsene sehr gefährlich. Zwar liegt die Wahrscheinlichkeit, eine solche zu bekommen, unter 1%, dennoch verläuft sie dann bei jedem fünften Patienten tödlich. Ein erworbener Impfschutz in frühen Jahren kann einem daher das Leben retten.