Eine hochwertige Matratze ist in der Regel nicht gerade preisgünstig. Zudem soll sie bis zu zehn Jahre für erholsamen Schlaf sorgen. Regelmäßiges Matratze reinigen gewährleistet, dass Ihre Matratze lange robust bleibt und Ihrem Körper eine angenehme Unterlage bietet.
Schlafzimmerklima
Das Schlafzimmer sollte täglich gelüftet werden; so erhält auch Ihre Matratze eine ausreichende Sauerstoffzufuhr. Des Weiteren sollte die Temperatur im Schlafraum zwischen 16 und 20 Grad, die Luftfeuchtigkeit 40 bis 60 Prozent betragen. So wird zudem sichergestellt, dass die Matratze keine Stock- und Schimmelflecken ausbildet.
Regelmäßig drehen, wenden und lüften
Wenn die Matratze noch nagelneu ist, sollte sie alle paar Wochen gewendet werden, später genügt es, sie alle drei Monate zu wenden. Schaumstoffmatratzen sollten Sie nur längsseitig wenden und nicht komplett umdrehen. Eine praktische Hilfe sind die an der Matratze angebrachten Wendeschlaufen, die auch nur zum Wenden und Drehen verwendet werden sollten. Keinesfalls dienen sie dazu, die Matratze von einem Ort zum anderen zu tragen.
Einmal im Jahr sollten Sie Ihrer Matratze die volle Ladung Sauerstoff gönnen. Der Frühling ist dazu am besten geeignet, weil hier die Sonneneinstrahlung noch nicht so hoch ist.
Bezüge waschen
Im Idealfall verfügt Ihre Matratze über Schonbezüge, die regelmäßig gewaschen werden sollten. Beachten Sie dabei unbedingt die Pflegehinweise auf dem eingenähten Etikett. Waschen Sie beide Bezugsseiten getrennt voneinander und machen Sie Gebrauch von einem Feinwaschmittel. Stretchbezüge können beim Waschen einlaufen, dies ist aber kein Grund zur Besorgnis. Nach dem Trocknen können sie einfach wieder in Form gezogen werden.
Dos und Donts beim Matratze reinigen
Neben den Basics können Sie Ihrer Matratze einige weitere Pflegeeinheiten gönnen. Bürsten Sie sie regelmäßig mit einer weichen Bürste ab, abgeklopft oder gar abgesaugt sollte sie hingegen nicht werden.
Pralle Sonne ist Gift für eine Matratze, auch Wärmflaschen mit hohen Temperaturen können der Matratze Schaden zufügen. Wenn Sie Kinder haben, sollten Sie auch darauf achten, dass diese nicht auf der Matratz herumspringen. Das macht den Kleinen zwar Spaß, für ihre Matratze jedoch ist es ein Todesurteil.
Fleckenentfernung
Beim gemeinsamen Frühstück im Bett ist schnell mal ein kleines Malheur passiert: Der Kaffee oder der Orangensaft ergießen sich über die Bettdecke und in die Matratze ein. Neben diesen eher harmlosen Flecken gibt es aber auch Härtefälle. Wenn Blut auf die Matratze gelangt ist, sollte der Fleck umgehend mit etwas Salzwasser abgerieben und anschließend gründlich abgespült werden. Jedoch müssen Sie darauf achten, dass die Matratze dabei nicht zu feucht wird. Erst wenn sie wieder vollständig getrocknet ist, kann sie wieder frisch bezogen werden. Auch Urinflecken müssen sofort behandelt werden, am besten mit Wasser und Feinwaschmittel. Danach waschen Sie mit kaltem Wasser und einem Schuss Desinfektionsmittel nach.
Während einige Flecken relativ leicht und unproblematisch zu entfernen sind, sollten Sie bei hartnäckigen und/oder großflächigen Flecken einen Fachmann beauftragen.