Medikamentenallergie

Frauen leiden unter einem höheren Risiko eine Medikamentenallergie zu entwickeln als Männer. Die Allergie wird oft erst nach mehren Tagen deutlich.


Die häufigste Medikamentenallergie ist gegenüber Penizillin beobachtet worden. Penizillin ist ein Schimmelpilz, der bekanntlich häufig Allergien auslöst. Auch Acetylsalicylsäure, schmerzstillende und blutdrucksenkende Arzneien können bei einigen Menschen als Allergen wirken. Bei Frauen ist das Risiko höher, eine Medikamentenallergie zu entwickeln. Eine allergische Wirkung tritt meist erst nach mehrtägiger Einnahme des Medikamentes auf. Die Symptome reichen von Nesselfieber über Kontaktekzeme zu Hauterkrankungen wie Pusteln oder Blasen. Häufig sind nur die Hautstellen betroffen, die direkt der Sonne ausgesetzt sind. Zwar ist meist die Haut mit allergischen Symptomen betroffen, aber auch Atemnot und Magen-Darm-Probleme können ein Zeichen für eine Arzneimittelallergie darstellen. In schwerwiegenden Fällen ist auch ein anaphylaktischer Schock denkbar.