Mehr Mobilität mit Unterarmstützen

Mit Unterarmstützen gewinnen Senioren und gehbehinderte Menschen mehr Unabhängigkeit im Alltag.


Mit zunehmendem Alter fällt das sichere Gehen immer schwerer. Wenn dann auch noch chronische Krankheiten hinzukommen, muss meist eine Gehhilfe zum Einsatz kommen, um sich den letzten Rest Unabhängigkeit zu bewahren. Eine Unterarmstütze ist eine solche Hilfe.

Was sie leistet
Eine solche Gehhilfe wird besonders häufig nach Operationen eingesetzt aber auch bei unsicherem Gang oder Gleichgewichtsproblemen ist sie perfekt. Sie besteht aus einem stabilen Metallrohr und einem anatomisch geformten Handgriff. Zusätzlich kann eine Unterarmstütze über eine Manschette oder spezielle Bodenhaftpuffer verfügen, die für mehr Rutschfestigkeit sorgen. Beim Aussuchen sollte darauf geachtet werden, dass sie in der Höhe verstellbar ist.

Verschiedene Modelle wählbar
Verschiedene Materialien und Farben garantieren höchsten Komfort. Ob edles Leichtmetall oder warmes Buchenholz – je nach Geschmack wird die Unterarmstütze zu einem wertvollen Helfer im Alltag.

Abrechnung über Krankenkasse
Bei medizinischer Notwendigkeit kann der behandelnde Arzt eine Unterarmstütze auch verschreiben. Dann werden die Kosten von der Krankenkasse getragen.

Praktische Krückenbutler
Neben der eigentlichen Unterarmstütze gibt es zwei optionale Ergänzungen, die den Umgang noch um Einiges mehr erleichtern. Da wäre zum Beispiel der Krückenbutler, der mithilfe einer möblschonenden Klemmvorrichtung am Bett oder Tisch befestigt wird. Zwei Schlaufen halten die Stützen so, dass sie jederzeit einsatzbereit sind. Ebenfalls eine sinnvolle Anschaffung ist das Krückenband. Hierbei handelt es sich um ein elastisches Trägerband, das um den Nacken gelegt wird, um so die Unterarmstützen griffbereit am Körper zu halten, wenn diese gerade nicht benötigt werden. Beim Telefonieren, Bezahlen oder dem Aufschließen der Wohnungstür sind so die Hände frei. Gleichzeitig besteht nicht die Gefahr, dass die Krücken umfallen. Umgefallene Krücken sind nicht nur ärgerlich, sondern bergen auch ein großes Risiko. Beim Aufheben kann die gehbehinderte Person schnell das Gleichgewicht verlieren und schwere Verletzungen zuziehen. Und nicht immer ist jemand in der Nähe, um erste Hilfe zu leisten. Mit nur knapp 20 Euro ist diese Hilfe nicht teuer, leistet aber unersetzbare Dienste im Alltag.