Methoden der Gesichtshaarentfernung

Viele Frauen stören sich an unschöner Gesichtsbehaarung. Hilfreich stellt Ihnen die gängigsten Methoden der Gesichtshaarentfernung vor.


Bei Männern wird der verstärkte und auch dichtere Haarwuchs von dem männlichen Sexualhormon Testosteron bedingt. Tritt ein erhöhter und unnatürlich starker Haarwuchs am Körper und im Gesicht von Frauen auf, spricht der Fachmann von einem Hirsutismus. Dieser kann erblich bedingt sein oder aber von einer vermehrten Testosteronausschüttung herrühren.

  • Vor einer kosmetischen und langwierigen Behandlung sollte deswegen ausgeschlossen werden, dass die Ursache des Haarwuchses nicht bei einem hormonproduzierenden Tumor zu finden ist.

 

Gesichtshaarentfernung mit Wachs

  • Eine einfache und gängige Methoden den störenden Gesichtshaaren zu Leibe zu rücken ist Warmwachs. Man kann diese Methode alleine zu Hause anwenden oder sich die Gesichtshaare von der Kosmetikerin mit Wachs entfernen lassen. Wenn Sie sich für die erste Variante entscheiden und das Wachs zu Hause alleine ausprobieren möchten, sollten Sie einige Dinge beachten.

 

  • Das Wachs sollte vor dem Auftragen nicht zu stark erhitzt werden, da es sonst zu Verbrennungen der Haut kommen kann. Tragen Sie das Wachs in einer dünnen Schicht auf die betroffenen Stelle auf, lassen es trocknen und ziehen es dann mit einem kräftigen Ruck ab. So werden die kleinen Härchen samt Wurzel herausgerissen.

 

  • Tragen Sie anschließend eine beruhigende Creme, zum Beispiel ein Aloe Vera Gel auf, um Rötungen zu verhindern. Mit der Warmwachs-Methode haben Sie etwa drei bis vier Wochen Ruhe vor den lästigen Haaren, die auch nicht dicker nachwachsen werden. Nachteil der Methode ist ganz klar, dass sie einige Überwindung braucht und nach einiger Zeit wiederholt werden muss.

 

Rasur und Epilation

  • Rasieren scheint auf dem ersten Blick die einfachste Methode zu sein, den letzten Härchen an den Kragen zu gehen. Jedoch wachsen die Haare nach dem Rasieren stoppelig und dicker wieder nach, was diese Methode zum No-Go macht.

 

  • Die Epilation ist eine einfache, aber dennoch wirksame Methode um sich der lästigen Gesichtshaare zu entledigen. Die Haaren werden wie bei der Wachsmethode samt Wurzeln herausgerissen und wachsen erst nach etwa drei Wochen wieder nach. Nachteil der Methode ist wie auch beim Wachsen der Schmerz bei der Gesichtshaarentfernung, der bei der Epilation sogar noch größer ist.

 

Finger weg von Enthaarungscremes

  • An den Beinen mag die Haarentfernung mit chemischen Enthaarungscremes ja noch ganz gut gehen, aber im Gesicht sollten Sie auf keinem Fall mit diesen Chemiekeulen arbeiten. Sie bescheren Ihnen nur unnötige Hautreizungen und -rötungen, die im Normalfall einige Tage brauchen um abzuklingen. 

 

  • Auch die Anwendung von Wasserstoffperoxid um die lästigen Haare zu blondieren, sollten Sie lieber sein lassen. Auch hier wird die Haut nur stark gereizt und reagiert mit unschönen Rötungen und Reizungen.

 

Gesichtshaarentfernung mit Laser

  • Die Laserbehandlung ist durch die nur eine genutzte Wellenlänge stark eingeschränkt, sodass nur sehr dunkle Haare auf möglichst heller Haut entfernt werden können. Eine Weiterentwicklung der Lasermethode ist die sogenannte IPL (intense pulsed light). Jedoch gilt auch bei dieser Methode: Je dunkler die Haare, desto größer die Erfolgswahrscheinlichkeit.

 

  • Bei der IPL werden mittels einer Blitzlampe Impulse auf die Haare geleitet, die über die Pigmente der Haare zu den Haarwurzeln geleitet werden. Dort kommt es zu einer Verödung der Zellen in den Haarwurzeln, die dadurch nicht mehr in der Lage sind neue Haare zu produzieren.

 

  • Direkt nach der Behandlung ist kein sofortiger Erfolg festzustellen, da die Haare noch in der Haut verbleiben und erst in einem Zeitraum von mehreren Wochen nach der Behandlung von alleine ausfallen. Nach der Behandlung sollten Patienten starke Sonnenstrahlung und Solariumbesuche meiden. Abhängig von der Pigmentierung und Stärke der Haare, sowie der Hautbeschaffenheit sind etwa drei bis fünf Behandlungen erforderlich.