Mietrecht bei Auszug: So läuft alles reibungslos

Ein Auszug erfordert große organisatorische Qualitäten. Das Mietrecht bei Auszug erfordert Schönheitsreparaturen genau wie eine Grundreinigung der Wohnung.


Das Mietrecht bei Auszug erfordert einiges an Planung. Neben dem Packen muss auch an Schönheitsreparaturen und eine Grundreinigung gedacht werden. So geht man sicher, dass man die Kaution zurückerhält. Auch der Termin für die Übergabe muss gemacht werden.

Die Wohnung kündigen
Vor dem Auszug kommt die Kündigung. Und die muss rechtzeitig eingereicht werden. Achten Sie auf die Kündigungsfrist in Ihrem Mietvertrag. Meist beträgt diese drei Monate – in Ausnahmefällen jedoch auch sechs Monate. Kündigen Sie immer schriftlich und lassen Sie sich Ihre Kündigung bestätigen – so gehen Sie sicher, dass keine Missverständnisse aufkommen.

Schönheitsreparaturen durchführen
Sie haben alles gepackt und in Ihre neue Wohnung verfrachtet? Jetzt kommt der nervige aber notwendige Teil: Schönheitsreparaturen müssen gemacht und die Wohnung auf Hochglanz gebracht werden. Gerade beim Putzen sollten Sie sich Mühe geben – so entsteht der Eindruck einer gepflegten Wohnung und Sie bekommen leichter Ihre volle Kaution wieder.

Schauen Sie in ihrem Mietvertrag nach, zu welchen Arbeiten Sie verpflichtet sind. Achten Sie auf den Wortlaut: Besenrein heißt geputzt aber nicht renoviert, bezugsfertig meint einfach leergeräumt, wird ein vertragsmäßiger Zustand verlangt, besagt das, dass die Wohnung in ihren Ursprungszusstand zurückgebracht werden muss. Sie können entweder einen Profi engagieren oder bei knappem Budget die Arbeiten auch selber durchführen.

Mietrecht bei Auszug: Formalitäten erledigen
Denken Sie daran, rechtzeitig einen Übergabetermin auszumachen. Ist Ihr Hausmeister oder Verwalter für verschiedene Objekte zuständig, muss er sich zum Ende des Monats um viele Aus- und Einzüge kümmern.
Ziehen Sie an einen anderen Ort? Sie müssen sich nicht abmelden, aber schnellstmöglich am neuen Wohnort anmelden. Lassen Sie sich mit der Ummeldung zuviel Zeit, müssen Sie unter Umständen sogar Strafe zahlen.
Denken Sie daran, rechtzeitig einen Nachsendeauftrag zu stellen und die verschiedenen Behörden, Banken, Versicherungen und ähnliches über Ihre neue Adresse zu informieren. Auch die Versorgungsbetriebe müssen informiert werden. So gehen Sie sicher, dass keine Briefe verloren gehen und Ihr Auszug reibungslos vonstatten geht. Hat man alles überstanden, ist der Auszug erledigt – nun kann der Einzug kommen.